Wer die Methoden der Geschichtswissenschaft beherrscht, wird von der Deutung der Vergangenheit bis zur Betrachtung der Gegenwart nicht aufhören zu fragen: Welchen Standpunkt vertritt der Autor?
Die in diesem Heft gesammelten Text- und Bildquellen zum Nationalsozialismus gehören nicht zum gängigen Schulbuchrepertoire, sondern sind für den Unterricht weitestgehend neu und unverbraucht.
Vergleiche kommen im Geschichtsunterricht in vielfältigen Varianten vor und können in ihrer Bedeutung für die Ziele des Faches nicht hoch genug eingeschätzt werden.
Denkmäler geben Auskunft, welche Bestandteile der Vergangenheit für eine Gruppe von Menschen bewahrenswert erschienen, was nicht vergessen werden sollte.
In der Geschichtsdidaktik stellen sich angesichts zunehmender Mobilitäts- und Globalisierungsprozesse drängende Fragen nach dem Wert des Nahraums für die Herausbildung eines historischen Bewusstseins.
Die "Subjektorientierung" erscheint nur auf den ersten Blick als eine überspitzte Umschreibung des beinahe zum Klischee verkommenen Prinzips, dass die Lernenden "dort abgeholt werden sollen, wo sie stehen".
Dieser Band benennt in weit über 30 knappen und gut lesbaren Beiträgen alte und neue Herausforderungen für den Geschichtsunterricht in Gegenwart und Zukunft.
Die Geschichten von Göttervater Zeus und seiner allzu menschlichen Familie auf dem Olymp belehren und unterhalten seit der Antike die Menschen in Europa.
In dieser Studie wird erstmals die Wirksamkeit der Arbeit mit Zeitzeugen (live, Video, Text) im Geschichtsunterricht in einem belastbaren Design mit einer ausreichend großen Stichprobe (900 Schülerinnen und Schüler) empirisch erfasst.
Historisches Lernen als Rassismuskritik geht von der Prämisse aus, dass vergangene Wirklichkeiten ebenso wie unsere Gegenwart von der Ausgrenzungskategorie race geprägt wurden.
Im Fach Geschichte kommt der Planung von Unterrichtseinheiten besondere Bedeutung zu: Historische Gegenstände werden zu Themen gruppiert und Erkenntniswege historischen Denkens eröffnet.
TagungsergebnisseDer Sammelband ist das Ergebnis einer internationalen Tagung zum Thema "Empirische Schulgeschichtsbuchforschung in Österreich", die im Juni 2014 an der Pädagogischen Hochschule Wien stattfand.
Durch den Paradigmenwechsel des historischen und politischen Lernens von der Inhalts- zur Kompetenzorientierung ist ein NEUER ZUGANG ZUM UNTERRICHT notwendig.