Als Stefan Hertmans sich zum Kauf eines alten Hauses in Gent entschließt, ahnt er nichts von den Geschichten, die sich hinter dessen Mauern abgespielt haben.
Harry Gelbs Rohstoff sind Opium auf einem Dach in Istanbul und LSD in einer Kommune in Berlin, sind Heroin in einer Göttinger Mansarde und unzählige Biere in Frankfurts Kneipen – vor allem aber ist sein Rohstoff das Schreiben.
Margaret Stonborough-Wittgenstein (1882–1958), Schwester des Philosophen Ludwig und des einhändigen Pianisten Paul, verkörperte wie kaum eine andere Frau aus dem großbürgerlichen Milieu der Jahrhundertwende den Aufbruch in eine Zeit selbstbestimmter und selbstgewisser Frauen.
Vater und Tochter streunen durch Wien, lassen sich nachts im Park einsperren, stehlen Elektrogeräte auf dem Müllplatz und sammeln Kupferleitungen auf Baustellen.
Das vorliegende Werk dokumentiert einen aufregenden Aktenfund im Zentralen Parteiarchiv der SED: den autobiographischen Romanentwurf Recha Rothschilds, einer jüdischen Kommunistin, geschrieben wahrscheinlich zwischen 1946 und 1948 in Erwartung der Repatriierung in die Sowjetische Besatzungszone.
In einer Kleinstadt an der Saale erlebt die kleine Candida das Ende des Zweiten Weltkriegs und die ersten Jahre der DDR mit dem zugleich träumerischen wie klarsichtigen Blick eines Kindes, das bis in die feinsten Verästelungen des Alltags zu sehen vermag.
Die große Liebe zwischen Clara Petacci und Benito Mussolini hat Hans Herlin, der mit all seinen Büchern Bestsellerauflagen erreichte, genau beschrieben.
Ein Prokurist erinnert sich an seine Kindheit: Unehelich geboren, wächst er im Heim und bei seinen Pflegeeltern auf, bis ihn seine Mutter dennoch zu sich nimmt.
Die bewegte Lebensgeschichte des wohl berühmtesten Pierrots, Gaspard Deburau, sein Aufstieg zum gefeierten Künstler, Liebling der einfachen Leute wie der gebildeten Bürger.
Hilde Spiel, die Erzählerin mit dem Spürsinn des Historikers, hat die Biographie einer bedeutenden, zu Unrecht vergessenen Frau geschrieben, die in ihrem Wiener Salon alle großen Geister der Aufklärung und Romantik versammelte: Fanny von Arnstein.
Mit detektivischem Spürsinn und in einer spannenden literarischen Recherche geht Serena Vitale den Legenden und Lügen, die Puschkins tragischen Tod mystifizieren, auf den Grund.
Die vierunddreißigjährige Schuschanna, die eigentlich Zsuzsanna heißt, hat ihren Beruf als Kinderpsychologin an den Nagel gehängt und betreut seit acht Jahren die Affen in einem westdeutschen Großstadtzoo.
Der Roman »Liebe um Liebe« der vielfach ausgezeichneten deutschen Schriftstellerin Barbara Bronnen ist die Geschichte einer Ehe, abwechselnd geschildert aus den Blickwinkeln der beiden Hauptfiguren Viktor und Irene Seide.
Dieser autobiographische Roman von Carl-Jacob Danziger ist ein ungewöhnliches Dokument: Er gibt Auskunft über einen Außenseiter, der keiner sein wollte, im zweiten deutschen Staat.
Johanna Moosdorf hat autobiographisches Material in einen Jahrhundertroman verwandelt: Sie erzählt die Geschichte der Schriftstellerin Jenny Meininger und ihres Mannes, des Juden Karl Meerstern.