AUTHENTISCH, UNVERMITTELT UND HAUTNAHEin bestimmter Tag im Jahr, ein bestimmter Ort auf der Welt: Für sein einzigartiges "Logbuch der Gegenwart" geht Aleš Šteger dorthin, wo die Wunden unserer Zeit klaffen.
Sachte und konsequent erzählt Wolfgang Hermann in diesem knapp gehaltenen Roman die Geschichte eines Menschen, dem Flucht zum Stillstand wird, der von Ort zu Ort hastet und das Unstetsein dabei als Laster empfindet.
Bäche, Flüsse und Seen beeindrucken seit jeher mit ihrer Schönheit und Unergründlichkeit: Schriftstellerinnen wie Margaret Atwood, Ingeborg Bachmann, Ilse Aichinger, Anne Weber und ihre Kollegen Mark Twain, Günter Grass, Ernest Hemingway, Friedrich Hölderlin, Arno Schmidt oder Marcel Proust haben dem Lebensraum Wasser in Gedichten, Reportagen und Erzählungen nachgespürt.
"Clautschi" wächst in der Nachkriegszeit in Wien auf, zusammen mit ihrer älteren Schwester und ihrer Mutter, einer Psychoanalytikerin der ersten Stunde und Kommunistin jüdischer Herkunft.
Von der Ausweglosigkeit im Mikro-BiotopDer eine Mann, namenlos, sein ganzes Berufsleben lang peinlich um Korrektheit bemüht, steht nachts in Salzburg auf seinem Balkon.
Ce livre est une création de Manuel Garcia, une véritable mine de plaisirs interdits et de rencontres passionnées, spécialement conçue pour satisfaire les appétits érotiques les plus audacieux des lecteurs gays adultes.
In Kasbach, einem idyllischen Dorf am Rhein, begegnen sich 1959 zwei Menschen: Carola Stern, die «Eka» dieses Buches, und Heinz Zöger, noch kurz zuvor politischer Gefangener in der DDR, später ihr Mann.
Als Patricia und Joyce 1953 die Universität von Utah mit dem Collegeabschluß verließen, versprachen sie einander, «Kontakt zu halten»: zwei konventionelle junge Frauen ihrer Zeit mit konventionellen Plänen – zu heiraten, Kinder zu bekommen, sich den Bedürfnissen der Familie zu unterwerfen.
Sechs junge Investmentbanker aus Frankfurt und London – Jasper, David, Mark, Ellen, Naomi und Moritz – warten in Bombay auf den legendären Unternehmensberater Stromberg, um unter seiner Führung an einem Training teilzunehmen, das halb Belohnung, halb Survivalurlaub ist.
Er hatte gedacht, am Bau eines Paradieses auf Erden mitgewirkt zu haben – und jetzt steht er deshalb vor dem «Sonder-Kriegsgericht» der Putschisten, die das Paradies alles andere als paradiesisch gefunden haben …Bei den Prozeßakten liegt die Aufzeichnung eines Gesprächs:‹Da fällt mir eines unserer nächtlichen Gespräche ein, das wir vor langer Zeit einmal geführt haben.
In Venedig begegnet Andrea einem Mann wieder, mit dem sie bereits eine wechselhafte, leidenschaftliche Geschichte verbindet; sie haßt Josef, weil er sie zur Abtreibung ihres gemeinsamen Kindes gezwungen hat, sie fühlt sich in das Intrigengespinst verstrickt, das ihn umgibt, sie liebt ihn – am besten vielleicht, er wäre tot.
Elisabeth Albertsen führt das Leben zahlloser gut ausgebildeter Frauen: die Germanistin wohnt mit Mann und zwei Kindern im Grünen, dort wo die «Ausfallstraßen» einer westdeutschen Großstadt enden.
Dieser Roman der Erfolgsautorin erzählt von einer ungewöhnlichen Frau, in der die Fröhlichkeit des Karnevals und der Schmerz des Karfreitags im Konflikt liegen.
Das alte Trichtergrammophon quäkt wie immer, als der Raddampfer «Patria» nach einer Sechs-Tage-Reise auf dem südamerikanischen Urwaldfluß in den Zielhafen einläuft.
Walter Jens schildert hier den Untergang des "letzten Individualisten" in einem totalitären Zukunftsstaat, in dem die Vermassung der Menschheit endgültig vollzogen ist.