Trotz des politischen Antagonismus zwischen Paris und Wien orientierte sich der Wiener Adel ab dem 30-jährigen Krieg zunehmend an französischer Kultur, insbesondere am Repräsentationsmodell Ludwigs XIV.
Universitäten, die im Reich des späten Mittelalters und der Frühen Neuzeit durch einen formalen Gründungsakt entstanden sind, werden häufig als 'Landesuniversitäten' bezeichnet.
Im "Forum Kommunikationsgeschichte" plädiert Horst Pöttker dafür, neben technologischen, politischen, sozialen und kulturellen Einflussfaktoren auf die Geschichte des Journalismus auch die berufsinterne Entwicklungsdynamik zu berücksichtigen.
Diese Unternehmensgeschichte bietet einen Einblick in die Entwicklung der Industrialisierung, des Eisenhütten- und Militärwesens sowie der Innen- und Außenpolitik Deutschlands im 19.
Im Fokus des E-Books steht die Konstruktion und Inszenierung der eigenen Vergangenheit in Bezug auf die Identitätsbildung der Donauschwaben als einer durch Migration entstandenen ethnischen Gruppe.
Der Sammelband umfasst außer der Einleitung von Rolf Walter und dem Eröffnungsvortrag von Michael North 13 Referate und 12 Korreferate zu den wichtigsten Themen der Konsumgeschichte.
Über die konkreten Auswirkungen aufklärerischer Ideen und Reformen auf die Lebenswelten und den Alltag breiter Bevölkerungsgruppen und einzelner Personen im 18.
Die Endlichkeit der Rohstoffe und die Verletzlichkeit unserer Umwelt waren und sind Herausforderungen, auf die jede Generation unter den sich wandelnden wirtschaftlichen und sozialen Rahmenbedingungen ihre Antworten finden muss.
Mit Hilfe der KPD/SED-Kader übertrug die Sowjetische Militäradministration (SMAD) nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges das holistisch-utopische Großexperiment, das Lenin auf der Basis der Theorien von Marx und Engels begonnen und Stalin im ersten Fünfjahresplan (1928–1932/33) realisiert hatte, im Maßstab 1:1 auf die Sowjetisch besetzte Zone Deutschlands (SBZ).
Im Forum Kommunikationsgeschichte reflektieren Matthias Müller und Julia Trinkert aus unterschiedlichen Perspektiven über Kunstgeschichte und Kommunikationsgeschichte.
Nur wenige wirtschaftspolitische Themen werden intensiver diskutiert und haben unmittelbarere Auswirkungen auf die Gesellschaft als Währungsunionen – umso wichtiger sind historische Erfahrungen mit ihnen.
Diese Arbeit steht in einer Reihe von Untersuchungen zur neuen Diplomatiegeschichte, die seit einigen Jahren verstärkt die außenpolitischen Akteure und Praktiken in den Mittelpunkt der Betrachtung gerückt haben.
Die Beiträge dieses Bandes gehen auf die Spezifika akademisch-universitärer Erinnerungsorte ein: Vor dem Hintergrund der neueren Gedächtnis- und Erinnerungsforschung erläutern Universitätshistoriker und -archivare ihr Verständnis der Signalbegriffe "Erinnerungsorte" und "Ambivalenz".
Der Band bietet mit einem Beitrag zur Schließung der seit dem späten Mittelalter eingerichteten Universität Erfurt 1806 eine rezeptionsgeschichtliche Studie zum Nachleben vormoderner Institutionen.
Die Zeitgeschichtsforschung widmet sich verstärkt solchen Personen, die als "Akteure der zweiten Reihe" in Partei- und Beamtenapparat neben der bloßen Befehlsausführung auch im beträchtlichen Maße Eigeninitiative entwickelten und dadurch politische Aktivitäten maßgeblich (mit-)gestalteten.
Fragen des "Glaubens" berühren unmittelbar ökonomische Probleme, ist wirtschaftliches Handeln doch vielfältig geprägt und beeinflusst von Prognosen und Annahmen, Überzeugungen und Ängsten – all dies eingebettet in kulturelle Muster und ethische Bezüge.
Eine gesündere, leistungsfähigere Menschheit zu schaffen schien angesichts neuester Ergebnisse der Evolutions- und Vererbungsforschung um 1900 erstmals machbar – und vor dem Hintergrund einer vermeintlich rasanten Degeneration der Bevölkerung dringlicher denn je.
Das Studienbuch zeigt die Herangehensweise und Potenziale einer theoriegeleiteten Wirtschafts- und Unternehmensgeschichte: Anhand konkreter Fall- und Quellenbeispiele legen die Autorinnen und Autoren dar, was theoretische Konzepte wie die Institutionentheorie für die Entwicklung von Thesen, die Auswahl und die Interpretation der Quellen leisten können – und welche neuen, interdisziplinären Perspektiven sie auf die Wirtschaftsgeschichte zu eröffnen vermögen.
Nach der Westverschiebung Polens 1945 stand die Volksrepublik vor der gewaltigen Aufgabe, eine fremde Industrieregion, deren Bevölkerung bis 1947 nahezu vollständig vertrieben wurde und die ein Drittel des Staatsgebiets bildete, zu inkorporieren und wirtschaftlich zu nutzen.