Paul Vehse untersucht Anerkennungsproblematiken, die in der Gedenkstättenpädagogik im Bestreben um ein anerkennendes Gedenken an die Verfolgten des Nationalsozialismus entstehen.
Martin Tschiggerl analysiert in diesem Buch die diskursive Konstruktion nationaler Identität und Alterität in der Sportberichterstattung der drei Nachfolgegesellschaften des NS-Staats.
Dieses Buch enthält insgesamt 730 Biographien der zwischen 1803 und 1932 an der Universität Heidelberg lehrenden Ordinarien, außerordentlichen Professoren und Honorarprofessoren.
Dieses Buch bietet eine anschaulich erzählte und spannend zu lesende Gesamtdarstellung der deutschen Geschichte von 1945 bis 1990, der Geschichte einer in zwei Staaten geteilten Nation.
Wolfgang Rudzio ist als Politikwissenschaftler bekannt, der eines der wichtigsten und erfolgreichsten Lehrbücher zur Politik in der Bundesrepublik Deutschland geschrieben hat.
Dieser informative und unterhaltsame Parforceritt durch die Steuergeschichte zeigt, wie sehr Steuern und Zwangsabgaben seit jeher Geschichte mitschrieben: Oft waren Steuerproteste Keimzellen von Aufständen, Revolutionen und Staatsgründungen.
Dieses kleine Buch liefert historisch belegte Fakten ungewöhnlicher Maßnahmen und raffinierter Ideen aus der langen Leidensgeschichte der Steuern und Abgaben, die Schlaglichter auch auf heutige Eigenwilligkeiten und empfundene Absurditäten der Steuergesetzgebung werfen.
Die Beiträge dieses Sammelbandes beschreiben die Besonderheiten und die Gemeinsamkeiten der Fachdidaktiken für das gesellschaftswissenschaftliche Aufgabenfeld (Geographie, Geschichte, Politik, Berufs- und Wirtschaftspädagogik).
Der vorliegende Sammelband leistet einen interdisziplinären Beitrag zur Osteuropaforschung und analysiert vergangene sowie aktuelle Prozesse in der Region.
Die Beiträge untersuchen aus unterschiedlichen Blickwinkeln die Modalitäten der selektiven Inanspruchnahme von DDR-bezogenen Wissensbeständen für individuelle wie kollektive Sinnbildung, wie sie sich im Verlauf der letzten zweieinhalb Jahrzehnte im vereinigten Deutschland herausgebildet haben.
Dieses Buch zeichnet den Lebensweg eines hessischen Politiker nach, der auf fast 50 Jahre Politik und Zeitgeschichte in der lokalen, der Landes- und der Bundespolitik zurückblicken kann.
Kazunari Hata weist im vorliegenden Buch darauf hin, dass die traditionelle Charakterisierung der Naturwissenschaft Goethes mit den Begriffen wie „Anschauung“ oder „Qualität“ in Frage gestellt werden soll und zeigt, wie seine Methodik erneut formuliert werden kann.
Im Zentrum der Enzyklopädie steht die Frage, ob und inwieweit Europa im Zeitalter der Globalität durch Kontinuität und Wandel Referenzrahmen für Begriffsbildungen, Symbolisierungen und Sinndeutungen in den Geistes- und Kulturwissenschaften bleibt.
Oswald Spenglers Kulturmorphologie diente als Ausgangspunkt einer internationalen und interdisziplinär angelegten Tagung, deren Beiträge in diesem Band vorliegen.
SanderMünster beleuchtet in diesem Buch unter Nutzung sozialwissenschaftlicherMethoden verschiedene Aspekte interdisziplinärer Zusammenarbeit bei3D-Modellierungsvorhaben geschichtswissenschaftlicher Inhalte.
Dieser Band versammelt Beiträge, die sich dem Zusammenhang zwischen historischem Erzählen und Lernen von Jugendlichen aus verschiedenen Blickwinkeln nähern.
Das Buch versteht sich als kritische Fortsetzung und Erweiterung der Kulturtheorie Freuds, die den unterdrückten Aggressionstrieb für das „Unbehagen in der Kultur“ verantwortlich macht.
Seit 2011 stehen Wendekinder, als letzte partiell in der DDR sozialisierte Gruppe, welche sich in Teilen selbst als Dritte Generation Ostdeutschland bezeichnen, im Fokus der Öffentlichkeit.
Bastian Scholz legt die erste diachrone, konfessionsvergleichende Analyse der staatspolitischen Haltungen beider christlicher Großkirchen in Deutschland vor.
In her research Yulia Nurliani Lukito analyses modernity and the construction of culture by the authorities using the images of Indonesian vernacular architecture presented at three different sites and times.
Der Band setzt sich mit den unterschiedlichen Erwartungshaltungen an Autoren und Regisseure historischer Dokumentation auseinander und entwickelt daraus einen Leitfaden für die Praxis.
Das Buch zeichnet die Geschichte von (Nord-)Aserbaidschan in den vergangenen 200 Jahren nach und setzt dabei einzelne Schwerpunkte, zu denen die russische Kolonialzeit, die interethnischen Konfrontationen zwischen Muslimen und Armeniern sowie die Konflikte der Aserbaidschaner mit dem russischen Bolschewismus gehören.
Alfredvon Martins "Soziologie der Renaissance“ gehört zu den großen Leistungender deutschen Kultursoziologie in der Nachfolge Burckhardts, Sombarts, MaxWebers und Mannheims.
Dominik Pfeiffer entwickelt ein neues Theoriewerkzeug zur Analyse der Globalisierung von Transitional Justice, die ein vor einigen Jahrzehnten entstandener soziopolitischer Prozess ist, der sich durch und über eine Einbettung in Weltkultur (die „World Polity“) vollzogen hat.
Das Buch präsentiert die erste seit längerer Zeit vorgelegte umfassende Studie in deutscher Sprache zum Politischen Denken der klassischen deutschen Literatur und Philosophie nach der Französischen Revolution, die das ganze politische Spektrum der Zeit auf Basis des neuesten Forschungsstandes vorstellt.
2011 brach die 'Eschenburg-Kontroverse' aus, als Theodor Eschenburg - Industrieverbandsfunktionär 1933-45, Lehrstuhlinhaber seit 1952 - die Beteiligung an einer ersten 'Arisierung' nachgewiesen wurde.
Obwohl nach drei Jahrzehnten des kollektiven Beschweigens seit den 1980er Jahren einige verdienstvolle Arbeiten zur soziologischen Fachgeschichte im Dritten Reich erschienen sind, haben diese nur vereinzelt und in Ausnahmesituationen Eingang ins Herz der Disziplin gefunden.
Schließt soziale Koordination, zumal in ihren modernen Formen, das leibliche Individuum, seine Fülle und seinen unmittelbaren Bezug zu anderen, einzigartigen Menschen aus?
Auf unterhaltsame Weise liefert dieses Buch historisch belegte Fakten zu ungewöhnlichen Maßnahmen aus der langen Leidensgeschichte der Steuern, die Schlaglichter auch auf heutige Absurditäten der Steuergesetzgebung werfen.
Bis in den Krieg hinein waren die Machteliten Europas Getriebene: motiviert durch chauvinistische Ansprüche, Angriffsgeist und Hoffnungen auf raschen Sieg.