Als „Prozesse sprachlicher Verstärkung“ werden Reanalyse-Vorgänge behandelt, bei denen sprachliche Einheiten auf der Skala der Konstruktionsebenen ‒ Phonologie, Morphologie, Lexik ‒ aufsteigen („Degrammatikalisierung“) und sich von synthetisch-intransparenten zu analytisch-transparanten Gebilden entwickeln („Delexikalisierung“) ‒ Prozesse also, die der „Grammatikalisierung“ und „Lexikalisierung“ entgegengerichtet sind.