Ob es nun ein von unserer gottähnlich-weißgewandeten Heilerfront vollends ganz verhunztes Raucherbein ist – die ungeheuerlich-legale Abzocke von publikationswütigen Möchtegernautoren durch perfide Pseudoverlage – die undurchschaubaren Machenschaften unserer Politiker – die offensichtlich unaufhaltsame Rückkehr kackbraunen Gedankenguts in alle Bereiche der Gesellschaft – oder auch der viel zu frühe Tod eines bewundernswert tapferen Mädchens – das Leben hält so manches Ungemach bereit.
Seit vielen Generationen ist es eine heilige Pflicht für alle Lemminge, sich mit Vollendung des 15 Lebensmonats von den Klippen des Todesfelsen in die Tiefe zu stürzen.
In der kindlichen Entwicklung gibt es die Phase, in der Jungen und Mädchen zum Bleistift greifen, um ihre Eindrücke von der Welt, in der sie leben, zeichnerisch zum Ausdruck zu bringen.
Die Idee zu dieser Kriminal-Satire verdanken wir einer Veranstaltung des Internationalen PresseClubs München über die Zustände in deutschen Alters- und Pflegeheimen.
Daß dieser Brief ohne Unterschrift der Verfasserin, ohne Absender und Poststempel und auf mysteriöse Weise in Deine Hände gelangt ist, darf Dich nicht erstaunen lassen.
Wir beide – der Seemann und ich – sind unterwegs zu einem Treffen mit ihr, und ich für meinen Teil bin gespannt wie sie aussieht, habe ich doch noch nie ein funkelnagelneues, ein jungfräuliches Schiff zu Gesicht gekriegt.
"Es hat geregnet, wenn die Briefe ankamen oder es hat die Sonne geschienen, manchmal lag hoch der Schnee und es war nicht leicht bis zu unserem Haus vorzudringen, die Jahreszeiten haben gewechselt, die Postboten haben gewechselt, die Jahre sind vergangen – geblieben ist ein Berg an Post, entstanden ist eine Freundschaft.
Der Hartz IV Empfänger Karl Eyck zieht verzweifelten Übergewichtigen das Geld aus der Tasche, indem er einen gefundenen Meteoriten als seltenen Mondstein bewirbt und diesen als Wunderwaffe gegen Fettsucht verkauft.
Mit feiner Beobachtungsgabe und hoher Pointendichte verarbeitet Jan Lipowski den vermeintlich langweiligen Alltag zu hochgradig unterhaltsamen Kurzgeschichten, die beste Laune und viel Freude versprechen.
In zwölf Kurzgeschichten beschreibt Bodo Graefenhorst humorvoll, satirisch und mit menschlichem Einfühlungsvermögen Begebenheiten des Alltags, die eben nicht alltäglich sind, jedoch jeder Zeit an jedem Ort passieren können.
Als Sachbearbeiterin einer Kommunalbehörde bekommt man täglich Vorgänge und Post auf den Schreibtisch, deren Inhalt den Leser häufig zum Schmunzeln bringt.
Was, wenn man gegen Mitternacht in der eigenen Wohnung von einem Unbekannten überrascht wird, der sich am Türschloss vergeht und aussieht wie Professor Unrat?
"Hey Guys- Geschichten aus New York" City, zeigt den Weg in die Entfremdung von der Heimat, wenn nichts mehr da ist von dem, was die amerikanische Grenze passiert hat als die Sprache, die hier sinnvoll eingesetzt wird, um den Alltag mit all seinen Kuriositäten zu meistern, ob im swingenden Tanzkurs, in Reflektion eines Amoklaufes, einer verstorbenen Freundin, oder dem Gang durch die Museen, immer steht die Sprache als Hilfe der Reflektion humorvoll und tiefgründig zur Seite.
Eine Werbeagentur, über einhundert Mitarbeiter und eine kleine EDV-Truppe, die den Tagesbetrieb technisch aufrecht erhält und neben der Telefonanlage, zahlreichen Servern und PCs auch die Anwender betreut.
Zu dumm aber auch, dass der Junggeselle und Eigenbrötler Ronald Vinselberg in einer peinlichen Situation ausgerechnet einem ehemaligen Schulkollegen begegnen muss.
In seinem neuen Werk erzählt Erhard Schümmelfeder die unheimliche Geschichte des Mannes, von dem man im Dorfe munkelte, er habe während der Kriegsjahre Hundefleisch gegessen.
Am Tag vor Weihnachten lässt Nora Schmidt ihren langjährigen Freund und Verlobten mit allen Geschenken unterm Weihnachtsbaum sitzen und fährt vom Ruhrpott zurück in Mutterns Schoss nach Berlin.