Dass das neuzeitliche Denken seinen Ursprung in der spätscholastischen Theologie und ihrer radikalen Akzentuierung von Gottes Allmacht hat, bildet die zentrale und sehr einflussreiche These von Hans Blumenbergs Legitimität der Neuzeit.
Mit dem Kunstwort possest (Können-Ist) bezeichnet Cusanus die ursprüngliche Einheit von Möglichsein und Wirklichsein in Gott, dem ersten Ursprung aller Dinge.
Dieser Text erscheint zunächst als das abstrakteste Werk von Cusanus, doch ist es mehr als nur eine begriffliche Untersuchung: vielmehr handelt es sich darum, dem mit den Augen der Seele geschauten Bild Gottes in Worten immer besseren und vollkommeneren Ausdruck zu verleihen.
Thema dieser 1450 verfassten Schrift ist die Frage nach der Erkenntnis der Ewigen Weisheit und nach der Möglichkeit theologischer Aussagen, durchgeführt als Dialog zwischen einem Redner und einem Laien (idiota).
Basierend auf der abendländischen Tradition, die von der grundlegenden Verschiedenheit von Natur und Freiheit ausgeht, zeigt Theo Kobusch in seiner Untersuchung, dass das Eigentümliche der Natur in der Selbsterweiterung und das Eigentümliche der Freiheit in der Selbstbeschränkung besteht.
Wer in moralischen Extremsituationen bestimmte Mittel – Tötungen, Folter, Lüge, Korruption – verwendet, um seine Ziele zu erreichen, holt sich «schmutzige Hände».
Zu Unrecht erlebt der Renaissance-Philosoph, dessen Denken bereits zu seinen Lebzeiten revolutionär war, erst in unserem Jahrhundert eine ,Renaissance'.
"El Comentario a las Sentencias de Pedro Lombardo constituye la primera obra mayor de Tomás de Aquino fruto de su enseñanza como bachiller sentenciario al comenzar su primera estadía en París (1252).
This book gathers wide-ranging essays on the Italian Renaissance philosopher and cosmologist Giordano Bruno by one of the world's leading authorities on his work and life.
"e;The beauty and levity that Perry and Gabriele have captured in this book are what I think will help it to become a standard text for general audiences for years to come.
El estudio de la relación de Agustín de Hipona con las fuentes clásicas ha sido un problema de dilicil abordaje en la historia de la filosofia, pues está conectado con la cuestión del uso que la cultura cristiana hizo de las fuentes filosóficas de la Antigüedad.
A comprehensive and accessible account of the life and thought of Judaism's most celebrated philosopherMaimonides was the greatest Jewish philosopher and legal scholar of the medieval period, a towering figure who has had a profound and lasting influence on Jewish law, philosophy, and religious consciousness.
Robert Grossteste (1175-1253), obispo de Lincoln y probablemente el primer canciller de la Universidad de Oxford, donde introdujo el pensamiento de Aristóteles y la idea griega de la Explicatio en el método científico.
Theology and the Scientific Imagination is a pioneering work of intellectual history that transformed our understanding of the relationship between Christian theology and the development of science.
Charlemagne is probably the most well-known ruler of the Middle Ages: the most important offspring of the Carolingians, as a "constructor of Europe", he coined the times in the long-term and fascinated subsequent generations.
In diesem Band werden die abschließenden Erörterungen der ›Untersuchungen über die Wahrheit‹ vorgelegt, die Thomas von Aquin zwischen 1256 und 1259 in Paris verfasst hat.
Die vorliegenden »Quaestionen »erörtern Fragen der Willensfreiheit in einem Rahmen, der in der zeitgenössischen Philosophie weitgehend verloren ist: in einer Metaphysik des Seins, welches auf sein Gut-Sein hin befragt wird.
In den 16 Quaestionen zur Erörterung der Frage nach dem Ursprung und dem Wesen des Schlechten und Bösen in der Welt und im Handeln der Menschen, also des Übels, versucht Thomas zu zeigen, dass das Übel (ipsum malum) nicht als die andere Seite oder der Antipode des Guten aufzufassen ist, sondern als eine akzidentiell bewirkte Verfehlung des Guten, nach dem alles strebt: Das Übel wirkt nicht aus eigener Kraft, der wir ausgeliefert sind und der wir begegnen müssen, sondern es ist die Folge falschen Handelns - ein vermeidbarer Defekt.
Thomas von Aquin ist 'der' Denker des Mittelalters, der die am längsten anhaltende Orientierung geboten, die intensivsten historischen Interessen auf sich gezogen und - neben seiner Bedeutung als Kirchenlehrer - für die vielfältigsten denkerischen Konzeptionen Pate gestanden hat und dessen Werk daher noch heute auf praktisch allen Feldern philosophischer Problemstellungen Anregungen zu geben vermag.
Diese frühen und umfänglichsten Untersuchungen des Thomas von Aquin werden mit dem Begriff der Wahrheit eröffnet, der diesen Erörterungen den Titel gegeben hat.
In den 16 Quaestionen zur Erörterung der Frage nach dem Ursprung und dem Wesen des Schlechten und Bösen in der Welt und im Handeln der Menschen, also des Übels, versucht Thomas zu zeigen, dass das Übel (ipsum malum) nicht als die andere Seite oder der Antipode des Guten aufzufassen ist, sondern als eine akzidentiell bewirkte Verfehlung des Guten, nach dem alles strebt: Das Übel wirkt nicht aus eigener Kraft, der wir ausgeliefert sind und der wir begegnen müssen, sondern es ist die Folge falschen Handelns - ein vermeidbarer Defekt.
Thomas von Aquin ist 'der' Denker des Mittelalters, der die am längsten anhaltende Orientierung geboten, die intensivsten historischen Interessen auf sich gezogen und - neben seiner Bedeutung als Kirchenlehrer - für die vielfältigsten denkerischen Konzeptionen Pate gestanden hat und dessen Werk daher noch heute auf praktisch allen Feldern philosophischer Problemstellungen Anregungen zu geben vermag.
An integrative approach to Jewish and Muslim philosophy in al-AndalusAl-Andalus, the Iberian territory ruled by Islam from the eighth to the fifteenth centuries, was home to a flourishing philosophical culture among Muslims and the Jews who lived in their midst.
Hacia el año 1150, Hildegarda de Bingen reunió sus composiciones y formó con ellas un ciclo lírico completo al que llamó «Sinfonía de la armonía de las revelaciones celestiales», corpus que incluye la notación musical de la propia autora.
Lo interesante de la presente investigación del medievalista Diego Alejandro Gracia Ortiz es que no se centra en los problemas sobre la pobreza y la política, sino que su foco de atención es la relación del ockhamismo con la universidad, una de las creaciones medievales de mayor resonancia en los tiempos medievales y postmedievales.
Se aborda en este volumen la revuelta realizada por Eriúgena (800-877), obstinado filósofo irlandés de la Edad Media que, apoyándose en la defensa y ejercicio de la razón frente a toda autoridad humana, interpretó la Escritura y sostuvo que el infierno no era sino un estado de consciencia; que la vida alcanza incluso a los seres que solemos pensar como inanimados; que el nombre más apropiado con que debemos llamar a Dios es "Nada"; que la Nada está más allá de todo y escapa al esfuerzo del pensamiento; y que el ser humano no es sino imagen de esa Nada.
Se trata de una historia clara y expuesta con rigor y sencillez, donde destaca una excelente linea argumentativa, muy ponderada en cuanto a la interpretacion de los autores, sin dejarse llevar por partidismos, sino concediendo relevancia a las corrientes que han ejercido mayor influjo en la filosofia posterior (en este caso, de senalar la atencion prestada a autores como Juan Escoto Erigena y Juan Duns Escoto, situados en la obra a la par de Tomas de Aquino, cosa poco usual, dada la tradicional orientacion neotomista de los manuales al uso en esta disciplina).