Georg Simmel (1858–1918) ist heute nicht nur ein Klassiker der Soziologie, der mit seinen Untersuchungen über die Wechselwirkungen zwischen Individuum und Gesellschaft die Soziologie als Wissenschaft begründete.
Wilhelm Dilthey (1833-1911) ist ein Klassiker des hermeneutischen Denkens, und trotzdem greift das Schlagwort "Hermeneutik" für seine Intentionen zu kurz.
Wie lässt sich ein Denker des Heterogenen einpassen in eine Überblicksdarstellung, die entsprechend ihrer Zielsetzung Disparitäten und Paradoxien eher unterschlagen muss, als sie zu akzentuieren?
Für Walter Benjamin (1892-1940), Philosoph und Literaturkritiker, war Denken keine akademische Trockenübung, sondern die entscheidende Form seiner Weltzuwendung.
Jean Baudrillard (1929-2007) ist mit vielen Etiketten versehen worden: Modephilosoph der 1980er Jahre, polemischer Diagnostiker des Zeitgeistes, theoretischer Anarchist.
Mit seiner "Theorie der Gerechtigkeit" legte der Amerikaner John Rawls (1921-2002) einen monumentalen Entwurf vor, an dem sich zahlreiche Debatten entzündeten, nicht zuletzt die zwischen Kommunitaristen und Radikalliberalen.
Auf der Grundlage von konkreten Analysen einflussreicher Texte bietet diese Einführung einen neuen systematischen Zugang zum Kanon der Literaturtheorie.
Richard Rorty (1931-2007), einst Außenseiter und Enfant terrible der analytischen Philosophie, war neben Jürgen Habermas und Jacques Derrida eine intellektuelle Leitfigur des 20.
Der Zeichentheoretiker und Schriftsteller Roland Barthes (1915 - 1980) steht wie kein anderer Intellektueller für die Entwicklungen des französischen Denkens zwischen Strukturalismus und Poststrukturalismus, Marxismus und Dekonstruktion, Erzähltheorie und Schreibkunst.
Als Kitsch ausgewiesen vollzieht aus interdisziplinärer Perspektive nach, dass und wie ein nationalkulturelles Identitätskonzept nach der Wende eng an die Vorstellung von Kultur als Wegbereiterin einer ideellen nationalen Einheit und an rigorose Feuilletondebatten zur Beseitigung ehemals sozialistischer Kulturprodukte geknüpft ist.
'Anfang' und 'Ende' sind in den letzten Jahren sowohl in den Wissenschaften als auch den Künsten zunehmend prekäre Kategorien geworden: Einerseits werden Handlungen ausgehend von Konzepten der Kontinuität und Wiederholung gedacht, die auf keinen ursprünglichen Grund zurückzuführen sind.
Heideggers esoterische Philosophie"Adyton" bezeichnet das Unzugängliche, Unbetretbare, jenen Bereich des griechischen Tempels, in dem sich das Allerheiligste befand.
Einer der brillantesten Essayisten der Gegenwart wendet sich mit seiner charakteristischen Fülle an literarischen, ästhetischen und historischen Einsichten der Melancholie zu.
In den Arbeiten Heinz von Foersters wird die scheinbar paradoxe Ausgangslage des Erkenntnistheoretikers – er will ja "das Erkennen erkennen", "das Beobachten beobachten" usw.
Genesis Alphaoder dasGottesphänomen" Bücher über Pilgerreisen und Pilgerwege können sehr spannend sein; Hape Kerkeling hat das gezeigt: Er ist den langen Jakobsweg nach Santiago de Compostela gegangen und hat dann ein schönes Buch darüber geschrieben: "Ich bin dann mal weg".
In einer gut sortierten philosophischen Bibliothek als Sammlung der philosophischen Hauptwerke alter und neuer Zeit darf Thomas von Aquin nicht fehlen.
This edition includes the quintessential works of Descartes, to whom modern learning is indebted for some of the most potent factors in its advancement.
The 'New Atlantis', first published in 1627, but probably written between 1622 and 1624, is a fragmentary sketch of an ideal commonwealth, and in particular of an ideal "e;palace of invention"e; called "e;Solomon's House,"e;-a great establishment of scientific research such as Bacon longed to see founded.
The 'Novum Organum,' in the shape in which its author left it, is only a fragment of the larger work which Bacon contemplated under that title, as adequately representing the second part of the 'Great Instauration.
The Advancement of Learning is a splendid attempt to defend and magnify the pursuit of learning and then to survey the existing state of human knowledge.