Die Reformation hat den religiösen Gebrauch von Bildern im Namen des "Wortes" kritisiert, aber sie hat das Visuelle – bildliche Sprache ebenso wie "reale Bilder" – ihrerseits zur Verbreitung des evangelischen Glaubens massiv genutzt.
Traumatisierungen, hervorgerufen beispielsweise durch physischen oder psychischen Missbrauch, (emotionale) Vernachlässigung oder Kriegs- und Fluchterfahrungen, aber auch bindungs- und generationsübergreifende Traumata, lassen sich in allen gesellschaftlichen Schichten Deutschlands finden.
Traumatisierungen, hervorgerufen beispielsweise durch physischen oder psychischen Missbrauch, (emotionale) Vernachlässigung oder Kriegs- und Fluchterfahrungen, aber auch bindungs- und generationsübergreifende Traumata, lassen sich in allen gesellschaftlichen Schichten Deutschlands finden.
Für Kirchen und Theologie haben die Untersuchungen zu den "Milieus" eine besondere Relevanz, da diese dazu beitragen, Menschen in unterschiedlichen Lebenslagen besser zu verstehen und ihnen zu begegnen.
Improvisation, ein wichtiges Element in den Liturgien der Alten Kirche bis in die Barockzeit, kann Atmosphären verdichten, Texte und Worte vertiefen und so entscheidend zur gottesdienstlichen Verkündigung beitragen.
Mit einer Liturgie für den ökumenischen Gottesdienst zum gemeinsamen lutherisch-katholischen Reformationsgedenken 2017Im Jahr 2017 werden Katholiken und Lutheraner gemeinsam auf die Ereignisse der Reformation vor 500 Jahren zurückblicken.
Auch wenn nationale Grenzen nach wie vor die Erfahrungswelt der meisten Europäer prägen, haben die mediale Präsenz anderer Länder, Religionen und Konfessionen, die erzwungene und freie Migration von Menschen, die berufliche Mobilität auf dem globalen Arbeitsmarkt und selbst Urlaubsreisen die Rahmenbedingungen religiöser Sozialisation, Erziehung und Bildung in Deutschland nachhaltig verändert.
Dieser Band dokumentiert Bewegungen in einer Kirche, die sich heute auf ihr Morgen hin ausrichtet: Die Zukunft ist nicht vorhersagbar, aber sie wird auf dem Weg entdeckt.
Dieser Band dokumentiert Bewegungen in einer Kirche, die sich heute auf ihr Morgen hin ausrichtet: Die Zukunft ist nicht vorhersagbar, aber sie wird auf dem Weg entdeckt.
In seiner Dissertation von 2015 untersucht Markus Roth die Gottesdienst-Theologie bei Martin Luther, Oswald Bayer und Paul Tillich als Beitrag zu einer fundamentalliturgischen Praxis.
Cura homiletica ist der Name des Coaching-Programmes, das das Zentrum für evangelische Predigtkultur in Wittenberg erarbeitet hat und mit unterschiedlichen Partnern beständig weiterentwickelt.
Das Hodegeticum des als 'Vater der Symbolik' bekannt gewordenen Leipziger Theologen Johann Benedikt Carpzov (1607–1657) ist die repräsentative Predigtlehre der lutherischen Orthodoxie.
Der württembergische Theologe und Seelsorger Johann Christoph Blumhardt (1805–1880), von den einen kritiklos verehrt, von anderen als dämonengläubiger Wunderheiler verspottet, schildert in seinen Briefen, Tagebüchern und Schriften die als Seelsorger gemachten Erfahrungen.
Praktische Theologie als Gestaltlehre des Glaubens lebt nach Klaus Raschzok in entscheidender Weise vom modellhaften Denken: Phänomene beobachten, beschreiben und die Erkenntnisse zu Modellen verdichten, ermöglicht, mit neuen Eindrücken und Herausforderungen umzugehen.
Der Name Otto Haendler (1890–1981) steht in der Praktischen Theologie als Synonym für die (Wieder-)Entdeckung der Bedeutung der Persönlichkeit des Predigers für den Predigtprozess.
Die Pastoralbriefe leisten mit der Entwicklung eines eigenen Erziehungskonzeptes einen wichtigen Beitrag zur Konsolidierung der christlichen Gemeinden.
In der biblischen und historischen Tradition des Christentums spielen Diakonie, Seelsorge und Mission als Kernaufgaben der Gemeinde eine wichtige Rolle.