Nach Jahren der Dominanz des organisationstheoretischen Paradigmas machen sich die beiden Autoren für eine theologische Neuorientierung am kirchlichen Auftrag stark – ohne allerdings den Gewinn von System- und Organisationstheorie preiszugeben.
Ungeachtet der politischen und tektonischen Erschütterungen im Nahen und Fernen Osten ist der Spätmoderne nichts "ferner als Erwartung einer Endzeit, ja auch nur eines Zeitenumschwungs", wie der Philosoph Walter Benjamin den "Ausfall der Eschatologie" im Hinblick auf das Barockzeitalter kommentierte.
Im gegenwärtigen massiven Kulturwandel der Katholischen Kirche in Deutschland kommt der beruflichen Weiterbildung des Seelsorgepersonals eine Schlüsselrolle zu.
Manche und mancher hat eventuell den resignierten Eindruck, dass die gegenwärtigen Umbauten der verfassten Kirche chaotisch und richtungslos verlaufen.
Die Begriffe Inkulturation und Synkretismus gehören zu den wichtigen Forschungsmarkierungen der letzten Jahrzehnte im Christentum und in der Theologie.
Einen Augenblick inne-halten, ein biblisches Wort durch-atmen, sein Leben in Symbolen wieder-finden - dazu laden die Sonntagsgedanken von Pfarrer Elmar Gruber ein.
Die Weitergabe des Glaubens in seiner existenziell erlebten Form will im Rahmen bekannter Strukturen wie der klassischen Pfarrgemeinde heutzutage immer weniger gelingen.
An der Schwelle zu einer neuen Zeit, zur Renaissance, trat ein Denker auf den Plan, der uns bis heute erstaunen lasst: Nikolaus von Kues (1401–1464), Kardinal, päpstlicher Diplomat, Pionier im Dialog mit dem Islam, vor allem aber ein großer Philosoph.
In seinem Gastbeitrag verleiht Jens Spahn, CDU-Politiker und Bundesgesundheitsminister, dem Verhältnis von Politik und Religion auch eine persönliche Note.
In seinem Beitrag nimmt der Soziologe und Kursbuch-Herausgeber Armin Nassehi das Verhältnis von Religion und Politik in den Blick: Einerseits werde das Religiöse als privates Personenstandsmerkmal aufgefasst, andererseits verbinde sich zumal heute religiöses Reden mit politischen, kollektiv wirksamen Geltungsansprüchen.
Die Ursünde (Erbsünde), von der in der christlichen Botschaft die Rede ist, erscheint als die Befindlichkeit im Ich, in der sich der Mensch mit dem Eintritt in dieses Leben vorfindet.
Los artículos de este número se adentran en la necesaria reconsideración que se está produciendo en el pensamiento actual (también en el teológico) sobre las relaciones entre los animales humanos y los no humanos.
La «seguridad humana» remite como idea y concepto al Informe sobre el Desarrollo de Humano (1994) del Programa de las Naciones Unidas para el Desarrollo (PNUD), que tiene por título «Nuevas dimensiones de la seguridad humana».
En este artículo se aborda el predominio y el impacto del Evangelio de la prosperidad en Sudáfrica, sobre todo en la medida en que influye en los altos niveles de corrupción que existen en el país.