Unsere Zeit ist geneigt, den Geist des indischen Altertums mit anderem Auge zu betrachten, als die großen Männer getan haben, die zu Anfang und Mitte des vorigen Jahrhunderts mit den Werken indischer Denker und Dichter bekannt geworden sind.
Der Rigveda (Vedisch, [rigveda, veda = Wissen, [ric = Verse) ist der älteste Teil der vier Veden und zählt damit zu den wichtigsten Schriften des Hinduismus.
Unter den philosophischen Episoden, welche dem Mahâbhâratam, diesem grossen Nationalepos der Inder und umfangreichsten Dichterwerke der Welt, eingewoben sind, ist keine so berühmt geworden, steht keine in so hohem und fast heiligem Ansehen wie die Bhagavadgîtâ, "der Gesang des Heiligen", auch im Plural vorkommend als Bhagavadgäîtâh (sc.
Die Upanishad's sind für den Veda, was für die Bibel das Neue Testament ist; und diese Analogie ist nicht eine bloss äusserliche und zufällige, sondern eine solche, welche gar sehr in die Tiefe geht und in einem allgemeinen, auf beiden Gebieten zur Erscheinung kommenden, Entwicklungsgesetze des religiösen Lebens begründet ist.
Durch die grundsätzlichen Erwägungen über das Wesen des Menschen sind die Bekenntnisse des heiligen Augustinus mehr als nur eine Biographie - sie gelten vielmehr als die erste Autobiographie der Literatur.
Auf der einen Seite fundamentalistische „Kreationisten", auf der anderen Seite die scharfe Polemik von atheistischen Naturwissenschaftlern wie Richard Dawkins – Hans Kessler zeigt auf Augenhöhe mit dem heutigen Wissensstand der Biologie, dass ein evolutives Weltbild dem christlichen Schöpfungsglauben nicht widerspricht, ihn vielmehr sogar bereichert.
Eva und die Schlange, Jesus und die Sünderin, die ewige Versucherin und das Reinheitsideal der Jungfrau – all das hat die (Männer-)Fantasie durch die Jahrhunderte bis heute angeregt.
Eine Mystikerin und Anarchistin zugleich; eine Adelige im Widerstand gegen Hitler; Ordensschwestern, die mit den Müllmenschen in Kairo, mit den Lepra-Kranken in Pakistan und den Sterbenden in Kalkutta leben; eine Nonne, die sich leidenschaftlich für die Prostituierten einsetzt; eine Analphabetin, die den Friedensnobelpreis bekommt – es sind schon erstaunliche Karrieren, die der Autor uns hier in lebendigen Porträts vorstellt.
Sind wir tatsächlich nur "Zigeuner am Rand des Weltalls", die sich einem absurden Zufall verdanken, oder sind wir die Wesen, in denen der Kosmos, Gottes Schöpfung, zu sich selber kommt?
Auf der einen Seite ist das Staunen über das Sein, über diese Welt, auf der anderen Seite das Wissen, dass der Mensch diese Welt wieder verlassen muss.
Christentum, Judentum und Islam bezeichnen sich als Erlösungsreligionen und meinen damit im Wesentlichen die Befreiung von Leid und Krankheit, von Gefangenheit und Gebundenheit, von Sünde und Tod.