Julia Hillmann stellt in diesem Buch die Frage, wie der Aspekt der Bekämpfung des Geburtenrückgangs in Japan als zentrales Motiv der Work-Life-Balance-Maßnahmen gegenüber dem Ziel, mehr Geschlechtergerechtigkeit zu schaffen, thematisiert wird bzw.
Jana Katharina Molle untersucht das gesetzliche und das konzeptionelle Beratungsverständnis im SGB II aus einer beratungstheoretischen Perspektive der Sozialen Arbeit und zeigt Möglichkeiten der Weiterentwicklung für die Beratung von langzeitarbeitslosen Personen auf.
Das Buch diskutiert aktuelle, politisch initiierte Veränderungen von (professioneller) Arbeit in den Feldern Bildung und Pflege mit dem Ziel, institutionellen Wandel auch unter den Gesichtspunkten von Legitimität und Gerechtigkeit zu erfassen.
Mariette Fink untersucht das Zusammenspiel verschiedener Akteure rund um die Stellung erwerbstätiger Frauen in den europäischen Nationalstaaten und stellt die Frage, inwieweit europäische Integration als Chance für die Gleichstellung der Geschlechter bewertet werden kann.
Folgen des demographischen Wandels und die Belastung der Familien durch die strukturellen Rücksichtslosigkeiten der gesellschaftlichen Verhältnisse sind lange vernachlässigte Herausforderungen, die im kommenden Jahrzehnt die politische Agenda in der Bundesrepublik mitbestimmen werden.
Nach einigen problemorientierten Einzeldarstellungen zur Einführung versammelt der Band vergleichende Studien, in denen vorfindliche Alternativen induktiv Ausgangspunkt von Überlegungen und Schlussfolgerungen sind.
Die fünfte Auflage des Handbuches folgt einem neuen Konzept und liefert aktuelle Beiträge zu Themen, die im Diskurs und in der Alltagsarbeit der Offenen Kinder- und Jugendarbeit unabdingbar sind.
Martina Lizarazo López beleuchtet den Wandel von der traditionellen zur modernen Demographiepolitik in Frankreich zwischen dem Ende des Baby-Booms und dem erneuten Geburtenanstieg ab der Mitte der 1990er Jahre, als wesentliche demographische, sozio-ökonomische, gesellschaftliche und rechtliche Transformationsprozesse eine Anpassung der traditionellen demographiepolitischen Strategien erforderten.
Jan Brulle shows how poverty risks in Germany between 1992 and 2012 increased concentrated on those with low educational levels, in lower occupational positions, and with precarious employment careers, as the country's welfare state failed to adapt to widening inequalities in households' market incomes.
In diesem Buch wird beschrieben, wie Dienstleistungsprozesse in Sozialunternehmen verändert werden können, um auch weiterhin als Leistungserbringer im Wettbewerb bestehen zu können.
Anhand biografischer Interviews mit migrantischen Kindertagespflegepersonen evaluiert Janina Glaeser Care-Politiken in Deutschland und Frankreich und setzt sie in Relation zur steigenden Betreuungsnachfrage.
Isabella Bertmann investigates the connection between disability, poverty, and quality of life, and how social protection measures can influence this relationship.
Matthias Voigt überprüft zentrale Annahmen und Vermutungen der bisherigen Bildungsarmutsforschung empirisch und analysiert die Ursachen ungleicher Hauptschulübertritte als Indikator eines späteren Lebens in Bildungsarmut.
Wolfgang Lingl widerlegt in diesem Buch die These von der unkontrollierten Zunahme der Familienzuzüge und der dauerhaften Immigration nach dem Anwerbestopp im Jahre 1973.
Der Band führt als erweiterte Dokumentation des Bundeskongresses Soziale Arbeit 2015 Einzelbeiträge zusammen, die ein breites Spektrum kritischer Perspektiven in der Theoriebildung, Forschungspraxis und Handlungsorientierung in der Sozialen Arbeit repräsentieren.
Lisa Abbenhardt untersucht die Frage, wie sich hilfebeziehende Gründende vor dem Hintergrund komplexer kontextueller Anforderungen und individueller biographischer Erfahrungen selbstständig machen.
Die Autoren untersuchen am Beispiel des Ankunftsquartiers Duisburg-Marxloh Herkunftssituation, Wanderungswege und -motive sowie die Lebenssituation von Zuwanderern aus Bulgarien und Rumänien.
Ausgehend von der These, dass wahltaktische Erwägungen bei der Positionierung von Gesetzesinitiativen in der Gesundheitspolitik eine Rolle spielen, stellt Andreas Köhler dar, wie Initiativen von politischen Akteuren bewusst inhaltlich und hinsichtlich ihrer Terminierung an bevorstehenden Wahlen ausgerichtet werden und sich mit dem Ziel der Stimmenmaximierung an diesen orientieren.
Am Beispiel des Beschäftigungszuschusses untersucht Philipp Ramos Lobato, ob öffentlich geförderte Beschäftigung dazu beitragen kann, die soziale Integration von Langzeitarbeitslosen zu verbessern.
Heike Stecklum untersucht bürgerschaftliches Engagement von psychisch erkrankten Menschen vor dem Hintergrund der gesellschaftlichen Transformation in Ostdeutschland.
Eberhard von Einem geht in diesem essential der Frage nach, wie es Politik und Zivilgesellschaft schaffen können, alle Flüchtlinge, die sich nach Deutschland retten konnten, nicht nur in Notunterkünften, sondern in bezahlbaren Wohnungen des ‚normalen‘ Wohnungsmarktes unterzubringen.
Anliegen dieser Einführung ist es, Bedeutung und Funktion zivilgesellschaftlicher Organisationen im Wohlfahrtsstaat zu thematisieren und einen Eindruck von dem sich wandelnden Verhältnis von Wohlfahrtsstaat und Zivilgesellschaft in Deutschland zu vermitteln.
Anhand einer bundesweiten empirischen Studie liefert das vorliegende Buch einen fundierten Überblick über die gewerblichen Produktivgenossenschaften - sowie die beschäftigungsorientierten Sozialgenossenschaften - in Deutschland und deren beschäftigten Mitglieder.
Das Grundlagenwerk stellt im zweiten Teil die Entwicklung der beruflichen Sozialen Arbeit im Kontext des politischen und gesellschaftlichen Geschehens im 20.
Marc Neu untersucht das sozialstaatliche Instrument der im SGB II geregelten Grundsicherung für Arbeitsuchende in Hinblick auf soziale Exklusion und Inklusion.
Gloria von Papen Robredo untersucht am Beispiel zweier Landesverbände der Freien Wohlfahrtspflege Problemdefinitionen und –lösungen sowie Handlungsorientierungen beim Umgang mit Migration in Deutschland.
Christoph Homuth legt die bisher umfassendste Evaluationsstudie zu den Auswirkungen der G8-Reform vor, um belastbare Aussagen über die Ergebnisse einer der kontroversesten Bildungsreformen treffen zu können.
Tonia Rambausek untersucht förderliche und hinderliche Bedingungen für die Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention, insbesondere für die selbstbestimmte Lebensführung behinderter Menschen in Deutschland.
Alexander Wohnig stellt mittels einer Studie einen Katalog von Bedingungen einer Verbindung von sozialem und politischem Lernen auf, der als Teil einer Konzeption politischer Bildung entworfen ist – vor dem Hintergrund der Frage, wie politisches Lernen im Anschluss an schulisch organisierte Projekte bürgerlichen Engagements gelingen kann.