Für die Soziale Arbeit als Profession wie auch als sozialwissenschaftliche Disziplin gewinnen Studien, welche auf der Dokumentarischen Methode basieren, zunehmend an Bedeutung .
Der Band zeigt das Potenzial ethnografischer Forschung für die Theoriebildung Sozialer Arbeit auf und verdeutlicht dies anhand von Forschungsergebnissen aus unterschiedlichen Arbeitsfeldern.
Das Handbuch präsentiert im Arbeitsbereich der einzelfallbezogenen Jugendhilfeangebote erstmalig eine umfassende arbeitsfeldspezifische und methodische Information für Betreuer/ innen, Koordinations- und Leitungskräfte, Berufsum- und einsteiger/ innen und Studierende Sozialer Arbeit.
Die Autorin untersucht die negativen Auswirkungen, welche Langzeitarbeitslosigkeit auf die Betroffenen hat, die Chancen, die der Sozialstaat Bundesrepublik Deutschland den Langzeitarbeitslosen bietet, aber auch die Anforderungen, die dieser an die Langzeitarbeitslosen stellt.
In den letzten zwei Jahrzehnten haben immer mehr SozialarbeiterInnen und SozialpädagogInnen mit einem FH-Abschluss ein Interesse daran gezeigt, zu forschen und zu promovieren.
Personenbezogene soziale Dienstleistungsberufe befinden sich aktuell in einer kontroversen Lage: Auf der einen Seite erfahren sie eine erhebliche Expansion, begleitet von steigenden Qualitätsansprüchen an Erziehungs-, Bildungs-, Betreuungs- und Pflegetätigkeiten.
Soziale Berufe, die Erzieher*innenausbildung und die Lehramtsausbildung Fachrichtung Sozialpädagogik sind durch einen deutlichen Professionalisierungsschub gekennzeichnet, der bis in die Aus-, Fort- und Weiterbildung reicht.
Was stärkt junge Menschen in der stationären Erziehungshilfe auf ihrem Weg in die Eigenständigkeit und wie können Fachkräfte in pädagogischen Institutionen sie am besten unterstützen?
Mit Gastbeiträgen von Raimund Kemper, Thomas Meyer, Ute Neumann, Sebastian Rahn, Thomas Schmid, Martina Schorn, Christian Reutlinger Jugendliche nutzen heute auch kommerzielle Räume als Freizeit- oder Rückzugsräume, so zum Beispiel Fastfood-Ketten und Shopping Malls.
Traditionell befasst sich Soziale Arbeit mit gesellschaftlichen Gruppen, deren Menschenwürde aufgrund ihrer Lebenssituation besonders leicht verletzbar ist.
Die Professionsentwicklung in der Sozialarbeit ist unter anderem von den verschiedenen sozialpädagogischen Aufgaben in den Praxisfeldern und den strukturellen Bedingungen dort abhängig.
Die integrierte Praxisausbildung in Organisationen der Sozialen Arbeit ist seit Jahren ein grundlegendes Element der Bachelor-Studiengänge in Sozialer Arbeit.
Die immer stärker werdende Tendenz, das Soziale nur noch unter dem Aspekt seiner "Nützlichkeit" zu betrachten und es auf diese Weise dem Ökonomischen zuzuschlagen, erscheint als Angriff auf das Selbstverständnis der Sozialen Arbeit.
Generationenverhältnisse und Generationenbeziehungen sind in einer Gesellschaft des langen Lebens ein konstantes Thema politischer, publizistischer und wissenschaftlicher Debatten.
Welche Bedeutung hat Vertrauen für die Arbeit in pädagogischen Beziehungen und Institutionen sowie für die Stellung von Bildung und Erziehung in der Gesellschaft?
Das Buch ist für jene geschrieben,- die zur Kenntnis nehmen möchten, wie es zur Vorstellung von Sozialer Arbeit kam, die sich in ihrem professionellen, insbesondere ethischen Selbstverständnis an den Menschenrechten orientiert;- die irrtümlicherweise die Allgemeine Menschenrechtserklärung von 1948 als "Kolonisierungsprojekt des Westens" betrachten;- die wissen möchten, wie Menschenwürde begründet und erfahrbar wird.
Die AutorInnen diskutieren theoretische Grundlagen eines dialogischen Zuganges zur Sozialen Arbeit und stellen methodische Ansätze einer dialogischen Praxis vor.