Als Populärmedium wurde dem Fernsehen zumindest im deutschsprachigen Wissenschaftsdiskurs wenig Beachtung geschenkt, was einerseits – denkt man an die immer noch dominierende und in die Irre leitende Unterscheidung von E- und U-Kunst – nicht verwunderlich ist, andererseits jedoch aus denselben Gründen erstaunen mag.
Im Herbst 1925 – da ist das neue Medium Film gerade 30 Jahre alt – schließen sich die deutschen Kameraleute zu einer ersten berufsständigen Interessenvertretung zusammen.