Wenn Wissenskulturen aufeinandertreffen, kann das verunsichern: All das, was in der eigenen wissenschaftlichen oder künstlerischen Disziplin als gesichertes Wissen gilt, verliert in inter-, trans- und postdiszplinären Konzepten sowie konkreten Begegnungen an Selbstverständlichkeit.
In keinem anderen Abschnitt der deutschen Nachkriegszeit wurden Vorstellungen von Gesellschaftsstrukturen so intensiv auf visueller Ebene verhandelt wie in den Jahren 1945-1948.
Der deutsch-amerikanische Künstler Stephan von Huene (1932-2000) gehört zu den Medienkünstlern der ersten Generation, die sich der Elektronik als Schöpfungswerkzeug bedienten.
»Transkulturelle Kunstvermittlung« gibt den Blick auf das Eigene und Fremde frei und entfaltet das besondere Bildungspotenzial von Kunst für den Einzelnen in der transkulturellen Gesellschaft.
Aufmerksamkeit - ein Schlüsselkonzept gegenwärtiger humanwissenschaftlicher Forschung - ist als grundlegendes Phänomen menschlicher Intentionalität mit individuellen und sozialen Prozessen der Selektion und der Fokussierung verknüpft: Was weckt bzw.
The documentary My heart of Darkness (Sweden 2011) tells the story of a South-African paratrooper returning to Angola: Facing former enemies, he tries to regain mental health and reconciliation.
Abgeleitet aus einer Analyse neurowissenschaftlicher Praktiken und Techniken der Anpassung von Mensch/Gehirn und Maschine/Computer zeichnet Melike Sahinol die Entstehung »techno-zerebraler Subjekte« nach: Anhand von Interviews mit renommierten Neurowissenschaftler_innen und Darstellungen neurowissenschaftlich-klinischer Anwendungsprojekte, die mit Hilfe von Brain Machine Interfaces (BMI) an der Heilung von Schlaganfall- und ALS-Patient_innen arbeiten, zeigt sie, wie die wechselseitige Anpassung von Patient_in und Maschine zur bio-technischen Gestalt des Cyborg führt und Patient_innen als Subjekte konstituiert werden, die einer cerebro-zentristischen Vorstellung entsprechen.
Die Erforschung der Populärkultur mit wissenschaftlichen Methoden führt dazu, dass die althergebrachte Trennung von ernster und unterhaltender Kultur nicht mehr aufrechtzuerhalten ist.
Argentinien 1975-1983: Unter der Devise der Rettung des Vaterlandes wurden in geheimen Lagern Menschenrechte verletzt, kulturelle Tabus gebrochen und Frauen Ziel massiver misogyner Gewalt.
Since well before the debates about global warming and climate change, images have played an important part in bringing changes in nature and the environment to the attention of the general public.
In the context of critical museology, museums are questioning their social role, defining the museum as a site for knowledge exchange and participation in creating links between past and present.
100 Jahre nach der Vertreibung und Ermordung der Armenier im Osmanischen Reich stößt die Völkermordfrage in Frankreich und Deutschland auf unterschiedliche politische Resonanz.
»Ultra« gilt als am schnellsten wachsende jugendbetonte Subkultur Deutschlands - was zeichnet sie aus und wie kann sie in Bezug auf andere Subkulturen eingeordnet werden?
Enhancement, Prothesen, Körper-Upgrade - in letzter Zeit ist eine technologische Durchdringung des Körpers zu beobachten, die als Symptom eines tiefgreifenden gesellschaftlichen, ökonomischen und kulturellen Wandels hin zu einer Optimierungs- und Upgradekultur zu begreifen ist.
Wie lässt sich das Denken des französischen Philosophen Gilles Deleuze konkret für die amerikanistische und kulturwissenschaftliche Arbeit nutzbar machen?
Realism as Protest draws on the realistic method developed by Alexander Kluge to counter the limited image of reality generated by the mainstream media.
Während das Verhältnis zwischen Zentrum und Peripherie heute in den Geisteswissenschaften neu bestimmt wird, bietet dieses Buch eine anregende Perspektive für die Untersuchung der künstlerischen Prozesse der 1960er Jahre.
Müll und Reste »bleiben übrig«, ohne sich dabei je ganz zu erübrigen: Sie werden geplant, verwaltet, vermieden, vergessen und wiederentdeckt, sie provozieren Ordnungen und transformieren sich und unsere Gesellschaft.
Das Erzählwerk der Schriftstellerin Felicitas Hoppe ist bestimmt durch die Spannung zwischen literarischem Traditionsbezug und werkgenetischem Autonomieanspruch.