Interpretiert man Ornamentalität mit Niklas Luhmann als grundlegendes künstlerisches Prinzip der Formengenerierung, so lässt sich das Ornamentale in der Architektur als die spezifisch künstlerische Qualität des architektonischen Entwurfsprozesses beobachten.
Die drastische Zunahme der plastischen Chirurgie macht Technologien, die unter die Haut gehen, als soziales, kulturelles und politisches Phänomen besonders virulent.
In einer globalisierten Gesellschaft kommt dem Tanz als Medium eines an den Körper gebundenen Wissens wachsende Aufmerksamkeit zu: Er wird als eigenständige Kunstform wahrgenommen, kultur- und bildungspolitisch gefördert und zunehmend als Forschungsobjekt entdeckt.
Fixierte und übergeneralisierte Meinungen gegenüber Vertretern der arabischen Kultur sind in der Praxis häufig unerkannte Barrieren einer erfolgreichen Kooperation mit arabischen Geschäftspartnern.
Die ›Büchse der Pandora‹ - dies ist weit mehr als ein geheimnisumwittertes Motiv und weit mehr als eine sprichwörtlich gewordene Bezeichnung für ein sich anbahnendes Verhängnis.
Kunst sollte im Staatssozialismus der DDR den Herrschaftsanspruch durch ästhetische Präsentation der beabsichtigten gesellschaftlichen Wirklichkeit vergegenwärtigen.
Mehr als zehn Jahre engagierte sich die VolkswagenStiftung mit den Initiativen »Das 'Fremde' und das 'Eigene' - Probleme und Möglichkeiten interkulturellen Verstehens« (1992 - 1999) und »Konstruktionen des 'Fremden' und des 'Eigenen': Prozesse interkultureller Abgrenzung, Vermittlung und Identitätsbildung« (1999 - 2006) für die Forschungsfelder Interkulturalität und Identitätsbildungsprozesse.
Achterbahn, Karussell oder Riesenrad: Diese spannende soziologische Kulturgeschichte der Jahrmärkte und Vergnügungsparks stellt die dortigen Vergnügungsanlagen vor und geht der Frage nach, was genau den Reiz derartiger Volksbelustigungen ausmacht.
Während im Leitmedium Fernsehen politische Themen zunehmend als »cultural fast food« (Pierre Bourdieu) aufbereitet werden, entstehen im Internet transnationale (Gegen-)Öffentlichkeiten, die die neoliberale Ordnung in der ersten Dekade des 21.
Im Zusammenwirken mimetischer, performativer und ritueller Prozesse konstituiert sich das Soziale, das ohne diese Dimensionen nur unzureichend begriffen werden kann.
Die Aufsatzsammlung gibt einen Einblick in die theoretische Konzeption eines der zentralen Probleme der Soziologie und der Sozialanthropologie - Grenzen und Grenzziehungen - und überführt es in eine globale Perspektive.
Der Tausch als operationale Verbindung von Geben und Nehmen ist nicht nur die zentrale ökonomische Kategorie einer auf permanent wachsende Maximalgewinne programmierten Konkurrenzwirtschaft.
Schwerpunkt des Bandes ist die Erschließung ehemaliger Industrieanlagen und industriell überformter Landschaftsräume für eine museale und touristische Nutzung.
Der Essay von Jörn Ahrens befreit König Ödipus aus den Schablonen seiner psychoanalytischen Deutung und liest das Drama als einen modernen Text über die Möglichkeit von Subjektivität und Gesellschaftsbildung.
In kaum einer anderen Weltregion wird den Intellektuellen - den Wissenschaftlern, Schriftstellern und Künstlern - so viel Einfluss auf Politik und Gesellschaft zugesprochen wie in Lateinamerika.
In kulturwissenschaftlicher Perspektive steht der Körper nicht nur im Schnittpunkt unterschiedlicher physikalischer Krafteinflüsse, sondern ist seinerseits Ausgangsort von Kräften.
»bilden mit kunst« - Autoren und Autorinnen aus Kunst, Kultur, Bildung und Wissenschaft setzen sich in diesem Buch mit Qualität, Relevanz und Wirksamkeit ästhetisch-künstlerischer Bildung auseinander.