Die Geburt der Moderne aus dem Geist der Kritik – das ist eines der zentralen Themen der Poetikvorlesungen, die Wolfgang Hilbig im Sommersemester 1995 an der Frankfurter Universität hielt.
Günter de Bruyns meisterhafte Essays und Reden über »Deutsche Befindlichkeiten«›Jubelgesänge, Trauergesänge‹ versammelt Essays und Reden zur Situation der Zeit nach 1989 und zur deutschsprachigen Literatur von Theodor Fontane bis Martin Walser.
»Der erste Säulenheilige der Twitter-Sphäre« Nina Pauer, Die ZeitEin Kompendium utopischer Negation: Neue Texte von Eric JarosinskiEric Jarosinski ist ein Phänomen.
Der Philosophie-Bestseller des Jahres 2014 – vom »neuen Star der deutschen Philosophie« (El País)Nach seinem Bestseller ›Müdigkeitsgesellschaft‹ führt der Berliner Philosoph Byung-Chul Han seine Kritik am Neoliberalismus leidenschaftlich fort.
Fünf Rückkehrer nach Deutschland, die für internationale Hilfsorganisationen in Krisenländern gearbeitet haben, treffen aufeinander: Idealisten, deren Verträge nicht verlängert werden, Karrieristen, die aus privaten Gründen zur Heimkehr gezwungen sind, wieder miteinreisende Partner – Gestrandete allesamt.
»Das seltsamste Telefonat, das ich in meiner Literaturkarriere wohl führte, begann mit dem Satz: ›Ich stehe mit meinen Studenten gerade in den Baumwollfeldern.
Adam Thirlwell, der brillanteste junge Kopf der britischen Literatur lässt uns teilhaben an seinen funkensprühenden Ideen und Gedanken: über das Glück des europäischen Romans, die Tücken des Übersetzens, die Freude am Lesen und am Leben an sich.
Über den Arabischen Frühling, Occupy Wall Street – und den Massenmord von Breivik2011 – das Jahr des Arabischen Frühlings, der Occupy Wall Street-Bewegung, der Revolte in den Vorstädten Londons.
Roger Willemsens Reden sind eindeutig und drastisch, wo er über Folter, Kindersoldaten oder Armut spricht, sie sind ironisch-selbstkritisch, wo er sich mit dem Kulturbetrieb oder dem Reisen in reiferen Jahren befasst, sie sind voller Hintergrund-Informationen, wo er seine Kritik an den Medien auf den Begriff bringt.
Roger Willemsen hatte das Glück, einigen großen Persönlichkeiten der Zeitgeschichte an einem Wendepunkt ihres Lebens zu begegnen und manchmal Tage, sogar Wochen mit ihnen zu verbringen, bisweilen an erstaunlichen Orten.
Erstaunliche Geschichten aus der Erforschung eines der scheinbar vertrautesten Tätigkeiten des Menschen, dem Gehen – von Physiologie und Medizin über die Kriminologie bis hin zur Literatur und bildender Kunst.
Der international renommierte Dostojewskij-Forscher Horst-Jürgen Gerigk liefert mit dieser Einführung für den Leser von heute einen lebendigen Zugang zu den fünf großen Romanen, auf denen Dostojewskijs Weltruhm beruht: »Verbrechen und Strafe«, »Der Idiot«, »Böse Geister«, »Ein grüner Junge« und »Die Brüder Karamasow«.
Reisen in die Krise Oder Der Rausch des HelfensRainer Merkel, der ein Jahr lang als Mitarbeiter bei der Hilfsorganisation Cap Anamur in einer Psychiatrie in Liberia gearbeitet hat, reist in drei vom Krieg verwüstete Länder.
Im Wintersemester 1995/96 hielt Marlene Streeruwitz als erste Tübinger Poetikdozentin drei Vorlesungen über die Voraussetzungen ihres Schreibens und schuf damit eine Streitschrift zur feministischen Literaturtheorie und Sprachkritik.
Der Anfang Dezember 1947 verfasste Gruß wurde in der japanischen Übersetzung in Asahi Shimbun veröffentlicht, der führenden Zeitung in Japan, deren Schweizer Korrespondent auf Thomas Mann zugekommen war.
A »great many Hollywood films« habe er in seinem Leben bereits gesehen, versichert Thomas Mann hier, und ergänzt: »If Communist propaganda has been smuggled into any of them, it must have been most thoroughly hidden.