Die wirklich unglaubliche, aber wahrhaftig so erlebte und auch skandalöse Biografie eines Deutschen, dem im Kugelhagel die Flucht über die Mauer gelang - und der im goldenen Westen sehr schnell ein Leben nach einigen Vorstellungen führte.
Bei der Kritik um kulturelle Aneignung arbeite ich mit einem ganz anderen Kulturbegriff: Kulturen können zum Beispiel auch Subkulturen sein oder etwa Teile des Habitus und der Ästhetik der Arbeiter_innenklasse, die immer mal wieder für reiche oder Mittelständische zu einem Trend avancieren.
»Wenn du mich fragst, wo meine Heimat ist, dann muss ich dir sagen: ich weiß es nicht …« Staunend blickt die 83-jährige Sonja Berg auf ihr Leben zurück.
Im Sommer 1964 kommt Feride als Zweijährige mit ihrer Familie nach Deutschland, nachdem ihr Vater im Zuge des Anwerbeabkommens mit der Türkei dorthin gezogen war.
Schon als Kind wurde die erste politische Entscheidung gegen Lothar Tiedtke gefällt:Das DDR-Regime vereitelte seine sportliche Karriere, weil er Verwandtschaftim Westen hatte.
Nicht Walter Gropius steht in dieser Geschichte im Rampenlicht (er hat sich zeitlebens selbst gehörig in Szene gesetzt), sondern seine geliebten, klugen, gebildeten, tatkräftigen Gehilfinnen: Manon Gropius, Alma Mahler, Lily Hildebrandt, Maria Benemann und Ise Gropius.
New York, Anfang der sechziger Jahre: Bob Dylan tingelt durch Greenwich Village und revolutioniert die Folkmusik, in der Reuben Gallery findet das erste Happening statt, und der Grafikdesigner Andy Warhol beschließt, sich der Kunst zu widmen.
Im Jahr der Herausgabe dieses Buches suchen die Menschen in Deutschland, trotz ökonomischem Wohlstand, vermehrt nach Orientierung; haben viele Menschen Angst, vor so Vielem, das kaum zu greifen ist; sind die Menschen in Deutschland seltsam verunsichert, ob Flüchtlinge aus dem Nahen Osten und Afrika aufgenommen werden sollen oder nicht; wird das rechtspopulistische Geschreie immer lauter.
In diesem Buch zeigt Bernardin Schellenberger das Klosterleben in faszinierender Fülle: Er beschreibt das Kloster selbst, die Räume und deren Nutzung, die einzigartigeAtmosphäre und die Regeln und Verhaltensweisen der Mönche im Gebet und in der Arbeit.
Das, was es nicht ist, ist das Besondere an diesem Buch: Es ist keine große Reportage, keine detaillierte Analyse, keine politische Denkschrift und kein berichthaftes Tagebuch.
Einige der berühmtesten Kriegsfotografinnen und -Fotografen erzählen von den ganz persönlichen Motiven für ihren Beruf, ihren Ängsten und Hoffnungen, von der dreckigen Seite des Krieges, dem Zynismus der Medienbranche und dem privaten Preis, den sie für ihre Leidenschaft zahlen: der Welt mit ihrer Kamera zu zeigen, wie sie wirklich ist.
Einen Winter lang muss der junge Wetterwart Anselm Straub auf der Zugspitze Dienst tun: Messungen durchführen, Prognosen erstellen und alle Daten telefonisch nach München durchgeben.