Wenn mitten in einer Fastnachtssitzung in Erzhausen - im Rhein-Main-Gebiet gelegen - ein Gast schlapp macht, ist das normalerweise nichts Ungewöhnliches.
Es ist nicht anzunehmen, dass die Welt nach diesem Buch weiser geworden ist, dass auf einmal Entscheidungen gefällt werden, die zu einem Wandel – welcher Art auch immer – führen könnten.
Aussichtslosigkeit, Ohnmacht und keine Hoffnung auf Besserung schlagen sehr schnell in Aggression um, nicht gegen die anonymen, unfassbaren Verursacher, sondern gegen sich selbst.
Die wilden 1920er Jahre des letzten Jahrhunderts: Dieses Duell zweier Arbeitnehmer in einem Zeitungsverlag endete für den einen mit der völligen Vernichtung seiner Existenzgrundlage, für den anderen mit einer tödlichen Revolverkugel.
Lukrativ für den Anbieter, letal für den Kunden: Wie gut ein privater Arbeitsmarkt funktioniert, auf dem Arbeit wie eine Ware gehandelt, gekauft und verkauft wird.
Die 45jährige Schlachterin bereitete die Leiche ihres Lebensgefährten so eindrucksvoll zu, dass sogar die Ermittlungsbeamten wegen Essstörungen zum Psychiater mussten.
Die Geschichte von der netten älteren Dame, die im kalifornischen Sacramento eine mustergültige Seniorenpension betrieb – mit Komplettservice vom Begrüßungscocktail bis zur Bestattung im eigenen Garten.
Wirtschafterin Kate wollte Haus und Vermögen ihrer Arbeitgebern und gab sich viel Mühe bei der Entsorgung der Leiche der Getöteten: einen Teil verbrannte sie, den anderen, sperrigeren, kochte sie, packte ihn in eine Kiste und warf ihn in die Themse.
Nach dem Zweiten Weltkrieg kam in Deutschland alles Gute aus den USA: GIs, mit denen sich viel Versäumtes nachholen ließ, Nylonstrümpfe, Kaugummi und ein Gift, das man bis dahin in Europa nicht kannte.
Die Tante hatte zuviel Geld, der Ehemann war im Weg, der Diener wollte kündigen , der Liebhaber wurde lästig – und die vollbusige Geheimrätin aus Berlin hatte für sie alle ein Mittelchen parat: Arsenik.
Hatte der struwwelköpfige Mann auf einsamer, nächtlicher Landstrasse auf die drei Kinder geschossen, um das Auto zu kriegen, und die Mutter weiter fahren lassen?
Ein spannendes High-Society-Drama im Paris des Fin de siècle: Künstler, Politiker, ein Präsident, wilde Verschwörungstheorien, ein ermordeter Ehemann und eine tote Mutter.
Frankreich, in den 1930er Jahren: Die verwöhnte Kleinbürgertochter Violette arbeitet als Prostituierte und entledigt sich ihres lästigen Vaters, indem sie ihn vergiftet.
Ein Schweizer Banksafe, Josef Mengele, geheimnisvolle Dokumente aus dem Lager Auschwitz-Birkenau, wo die berüchtigten medizinischen Versuche an Häftlingen vorgenommen wurden – verfasst von einem daran beteiligten jüdischen Häftlingsarzt.
Mit der Einführung des ersten Strafgesetzbuches der DDR im Jahr 1968 galten Prostituierte nach Paragraph 249 als ›Asoziale‹ und konnten strafrechtlich verfolgt werden – ein Schritt zur Umsetzung ideologischer Ansprüche durch die staatliche Führung und zur moralischen Abgrenzung von der Bundesrepublik.