In seinem ersten längeren Prosastück "Hardenberg" erzählt Jürg Amann von den letzten schicksalhaften Jahren des früh gestorbenen romanitschen Dichters Novalis alias Philipp Friedrich Freiherr von Hardenberg (1772-1801).
Intensiv und eindringlich, melancholisch und schönJoseph Zoderer erzählt von der Sehnsucht nach eindeutigen Gefühlen, vom Abenteuer des Sich-Verlierens und von den Fluchtmanövern, die wir inszenieren, um nicht schutzlos dazustehen vor einem unerwarteten Glück.
WENN UNSICHTBARES SICHTBAR WIRD: AUF DEN POETISCHEN SPUREN VON KLAUS MERZSeit seinen literarischen Anfängen ist der Schweizer Autor Klaus Merz ein Meister der Reduktion und sprachlichen Kunstfertigkeit: Mit zwei drei Worten vollbringe er ein literarisches Wunder, so Peter von Matt.
Das Frühwerk des Wiener Autors Hermann Broch ist nicht denkbar ohne den Kontakt zu Ludwig von Ficker, dem Herausgeber der Innsbrucker Kunst- und Kulturzeitschrift Der Brenner (1910–1954).
Das Märchen ist eine narrative Ausnahmeerscheinung, die einerseits in den archaischen Bildern der oralen Tradition wurzelt, andererseits eine bis in die Jetztzeit weltweit präsente Form des Erzählens und/oder der Literatur darstellt.
Ein einzigartiges popkulturelles Spiel mit dem Belgrad der Neunziger – und zugleich ein verrückter Wettlauf gegen eine Zeit, die die Gesellschaft eindeutig verschissen hat.
Das Wort ‹Geschichte› hat bei Hans Mayer, dem Literarhistoriker, sein besonderes spezifisches Gewicht: der erste Abschnitt dieses Buches, der Studien zum Expressionismus, zu Gerhart Hauptmann und Hermann Hesse vorträgt, heißt nicht zufällig «Überhang der Tradition» und endet nicht zufällig mit einem «Rückblick auf Thomas Mann»; mit diesem Schriftsteller, den Mayer als Ende und Neubeginn zugleich verstanden wissen will, führt der Autor zu den elf großen Synthesen, in denen die «Deutsche Literatur seit Thomas Mann» neu interpretiert wird bis hin zur Sonderentwicklung einer zweiten deutschen Literatur in der DDR.
In Nizza, Paris und in den phantastischen Nischen der «Großen Welt» spielend, trügerisch nach Blüten und Hoffnungen duftend, sind Anaïs Nins frühe Erzählungen delikate, von origineller Beobachtungskraft und melancholischem Witz zeugende Versuche über die fatale Neigung von Männern und Frauen, dem anderen eben jene Züge auszutreiben, die ursprünglich die Anziehung bewirkten.
Witzig und befreiend fordert »Bekenntnisse eines Tiefstaplers« konventionelles Wissen heraus und eröffnet tiefe Einblicke in die kaleidoskopische Natur der künstlerischen Praxis, die Rolle des Schriftsteller im Kulturbetrieb und die Art, wie eigene Lebenserfahrung die geistigen Obsessionen prägt.
Das Leben zweier Brüder: Sie jagten Käfer am Steinhuder Meer, der eine rettete dem anderen das Leben auf den Schlachtfeldern des Ersten Weltkriegs, gemeinsam schockierten sie das Bürgertum in den 20er-und 30er-Jahren, durchlebten die deutsche Katastrophe in der inneren Emigration und begründeten den ökologischen Konservatismus der Bundesrepublik.
Als Dichter und Prosaist zählte Gottfried Benn (1886–1956) zu deneinflussreichsten Figuren der deutschen Geistesgeschichte, ein radikaler Modernist, ein genialischer Verächter seiner Zeit, ein Übervater der jungen Nachkriegsliteratur.
»D'Leut ärgern« wählte sich Annette Kolb (1870‒1967) schon als junges Mädchen zum Motto, doch nicht aus Bosheit, sondern weil sie ihre Meinung offen vertreten wollte.
1919, Revolution in München – und alle sind vor Ort: Ernst Toller, Thomas Mann, Erich Mühsam, Rainer Maria Rilke, Gustav Landauer, Oskar Maria Graf, Viktor Klemperer, Klaus Mann .
Der verstörte Eros - Eine faszinierende Reise durch die Darstellung von Liebe und Leidenschaft in der LiteraturIn seinem neuen Buch Der verstörte Eros nimmt uns Dieter Wellershoff mit auf eine spannende Entdeckungsreise durch die Welt der Literatur.
Gotthold Ephraim Lessings Skizze von 1777/1780 bot seinen Zeitgenossen eine Bestimmung ihres Standorts in der Neuzeit an und begründete das im Rahmen einer Kultur- und Religionsgeschichte der ganzen Menschheit.
Gotthold Ephraim Lessings Skizze von 1777/1780 bot seinen Zeitgenossen eine Bestimmung ihres Standorts in der Neuzeit an und begründete das im Rahmen einer Kultur- und Religionsgeschichte der ganzen Menschheit.