Alfred Anderschs Werkbiographie ist das Thema eines umfassenden interdisziplinären Bandes zu diesem bedeutenden Autor der deutschsprachigen Nachkriegsliteratur.
Hugo von Hofmannsthal, Europäer und Wiener, Lyriker und raffinierter Erzähler, erfolgreicher und manchmal packend gescheiterter Dramatiker, weltoffener Essayist und unbequemer Zeitgenosse, sprachmächtiger Sprachskeptiker im Brief des Lord Chandos dieses Handbuch beleuchtet die schwer überschaubare Vielseitigkeit des Werkes in seinen ideen- und kulturgeschichtlichen Verschränkungen.
Das Handbuch informiert über Leben, Werk und Wirkung von Christa Wolf (1929 2011), der engagierten Intellektuellen und wichtigsten gesamtdeutschen Autorin mit Werken wie „Der geteilte Himmel“, „Kindheitsmuster“, „Kassandra“ und „Medea“.
Zwischen Beginn des Ersten Weltkriegs, Weimarer Republik, Nationalsozialismus und Zweiter Weltkrieg, Nachkriegszeit und Bundesrepublik Ernst Jüngers Leben umspannt fast ein ganzes Jahrhundert; sein Werk spiegelt dessen Katastrophen.
Der Literaturnobelpreisträger von 1929: Thomas Mann gehört zu den produktivsten, wichtigsten und wirkungsreichsten deutschsprachigen Autoren der Moderne.
Friedrich Dürrenmatt (1921–1990) hat als streitbarer Dramatiker, Romancier, Filmautor, Essayist und bildender Künstler das Europa der Nachkriegszeit mitgeprägt.
Gottfried Benns Doppelrolle als Dichter und Arzt ist neben der Einzigartigkeit seiner Lyrik, der radikalen Modernität seiner Prosa und der zeitgeschichtlichen Brisanz der Briefwechsel einer der Gründe für seine bis heute anhaltende Wirkungskraft.
Dieser Klassiker unter den Geschichten zur neueren deutschsprachigen Literatur liegt hier in einer vollständig neu bearbeiteten und aktualisierten Fassung vor.
Durch Interpretation einschlägiger Texte und anhand neuer Forschungsergebnisse zeigt der Autor auf, dass Heinrich Mann nur in seiner Einheit als moderner Künstler und politischer Intellektueller angemessen zu verstehen ist.
Den Bildbegriff verwendet die unterschätzte US-amerikanische Philosophin Susanne Langer argumentativ in allen drei Phasen ihres Denkens, ohne den Begriff bildtheoretisch zu fundieren.
„Ein für die Deutung des Gesamtwerks und seiner Forschungsgeschichte unentbehrlicher Orientierungskompaß“, charakterisierte Manfred Durzak die erste Ausgabe dieser Einführung.
Im Fokus der deutschen, französischen und englischsprachigen Literaturen zeichnet dieser Band eine international repräsentative Entwicklungsgeschichte des Romans vom Beginn des Jahrhunderts bis in die Zeit nach der Postmoderne.
Daniel Plenge bietet Ansätze einer historisch orientierten und zugleich systematischen Integration der heterogenen Praxis der Geschichtswissenschaften und der Tradition der analytischen Philosophie der Geschichte auf der Basis der allgemeinen Hermeneutik und des philosophischen Systemismus.
Der Band ist die erste monothematische Studie zu Bertolt Brechts „Messingkauf“, seinem wichtigsten Versuch, eine Theorie seines Theaters zu verschriftlichen.
Die komparatistische Studie arbeitet anhand von Parallellektüren deutsch-, englisch- und hebräischsprachiger Gegenwartstexte den Befund heraus, dass gerade an der Konfiguration des immobilen Hauses Mehrfachverortung und Grenzüberschreitung verhandelt werden.