"Daß besagter Dietrich Grabbe einer der größten Dichter war und von allen unseren dramatischen Dichtern wohl als derjenige genannt werden darf, der die meiste Verwandtschaft mit Shakespeare hat.
Günther Schweikle entwirft ein Bild von Neidharts schöpferischer Leistung - nicht mehr nur auf der schmalen Basis der bisher für echt deklarierten Texte, sondern aufgrund der gesamten Überlieferung.
Der Schwerpunkt dieser Darstellung des bis in die Gegenwart lebendigen Artusstoffes liegt auf der Genese und auf der hochhöfischen Artusepik in Frankreich (Chrétien) und in Deutschland (Hartmann, Wolfram).
Thomas Wichmann zieht ein Resümee der bisherigen Kleistforschung und gibt eine neue Lesart von Kleists Leben und seinem schmalen, aber exemplarischen Werk.
Unter dem Titel »Kleists Duelle« behandelte die internationale Jahrestagung der Heinrich-von-Kleist-Gesellschaft im Juni 1998 in Hamburg vielfältige Aspekte von Kleists Streitkultur.
Das Kleist-Jahrbuch 1998 erscheint erstmals unter neuer Herausgeberschaft: Günter Blamberger zeichnet für den Abhandlungsteil, Sabine Doering und Klaus Müller-Salget sind für den Rezensionsteil verantwortlich.
Die Lyrik, die Goethe zwischen seinem Aufenthalt in Italien 1786/88 und dem Tod Schillers 1805 geschrieben hat, bildet einen Höhepunkt in seinem Werk und in der deutschen Literatur.