Die Veränderung des Verhältnisses zwischen den Geschlechtern hängt nicht zuletzt davon ab, ob sich gesellschaftlich und kulturell neue Vorstellungen von Männlichkeit herausbilden und alternative, nicht-hegemoniale Lebensformen möglich werden.
»I realise - none too soon - that the scenic method is my absolute, my imperative, my only salvation«, so der US-amerikanisch-britische Romancier und Kritiker Henry James.
Ritual and narrative are pivotal means of human meaning-making and of ordering experience, but the close interrelationship between them has not as yet been given the attention it deserves.
Spuren lesen, Dinge sammeln, Erinnerungen kartografieren, um die Wette autobiografieren: In den performativen Künsten lassen sich eine Reihe neuer, nicht-literarischer Erzählpraktiken beobachten, die sich weder unter einer dramatischen noch einer postdramatischen Perspektive subsumieren lassen.
In der Proklamation ästhetischer Provokation haben die modernen Ästhetiken der Avantgarde die potenzielle Realisierung der Autonomie von Kunst wie von Literatur gesehen.
Was Jorge Luis Borges 1939 in »Pierre Menard, Autor des Quijote« noch imaginierte, ist inzwischen aus der Literatur nicht mehr wegzudenken: Seit den 1950er Jahren, insbesondere aber im letzten Jahrzehnt, entstehen Bücher, für die keine neuen Texte mehr produziert, sondern bereits existierende Texte oder gar ganze Bücher wiederaufgelegt werden.
Dass die récriture, die Rekonstruktion eines fiktionalen Textes in einem neuen, mehr ist als die bloße literarische Aneignung oder Abgrenzung von Vorbildern, zeigt sich par excellence am Gegenwartsroman aus Québec.
As a concept that increasingly gains importance in contemporary cultural discourse, authenticity emerges as a site of tearing tensions between the fictional and the real, original and fake, margin and centre, the same and the other.
Gerhard Rühm ist Schriftsteller, bildender Künstler, Theater- und Hörspielautor, Lyriker, Komponist, Interpret seiner Werke, Performancekünstler, Zeichner, Maler, Collagist - kurzum: ein Alleskönner im positiven Sinn.
Im Mittelpunkt des Bandes stehen die Fragen nach der Funktion von Schriftlichkeit als Grundlage von Literatur und Kultur sowie nach dem konkreten Verhältnis literarischer Texte zu kulturellen Kontexten.
Der Band analysiert das Verhältnis von Literatur und Wissen ausgehend von einer Auffassung von Literatur, die diese nicht als zu erkennenden Gegenstand oder zu definierendes Objekt, sondern als ihrerseits Theorie und Wissen produzierende Rede betrachtet, welche sich immer schon im Austausch mit anderen Feldern des Wissens befindet.
From New National to World English Literature offers a personal perspective on the evolution of a major cultural movement that began with decolonization, continued with the assertion of African, West Indian, Commonwealth, and other literatures, and has evolved through postcolonial to world or international English literature.
Gianluca Delfino's study is based on the assumption that Wilson Harris's works as a whole show a remarkable unity of thought rooted in their author's complex imagination.
Diagramme, Zeitreihen, Netzwerke, Histogramme… Vor fünfzehn oder zwanzig Jahren hätte man in Artikeln über das Kino und die Musik, die Literatur und die bildende Kunst noch nichts davon gefunden.
"Geschichte der Philologien" (bis 2019 "Geschichte der Germanistik") wurde 1991 von Christoph König als Organ germanistischer Wissenschaftsgeschichtsforschung gegründet.
Heinz Schlaffer: Georg Büchmanns "Geflügelte Worte"Konstantin Azadovski und Gabriel Superfin: Die Odyssee des "Professors" MatankinDenis Thouard: Blumenberg et l`hérmé-neutique de la lectureChristoph König: Nietzsches zweite AutorschaftMichel Espagne: Un projet de dictionnaire sino-européen des concepts critiquesNa Schädlich: Über das "bildliche Denken" als hermeneutisches Mittel in der Geschichte der chinesischen PhilologieKommentierte Bibliographie 2018/19 und Projektberichte.
This book provides an in-depth analysis and critical examination of the representation of ethnic, sexual, cultural, and individual identities in selected literary works by contemporary writers from Northeast India.
An engaging introduction to contemporary debates in literary theoryIn the late twentieth century, the common sense approach to literature was deemed naive.
Das Komische oder das, was jeweils als komisch rezipiert wird, ist allgegenwärtig – in der Werbung, im Film, in der Kunst, im Gespräch und in der Literatur, in der Musik, manchmal (und oft ungewollt) in der Politik, in der Religion und natürlich in vielerlei Formen im Alltag.