Die hier versammelten Aufsätze behandeln wichtige Aspekte des Denkens und Dichtens Friedrich Gottlieb Klopstocks: seine dichterische Schaffensweise im Zusammenhang mit der zeitgenössischen Genieästhetik, seine Selbstdynamisierung des Geistes im Zusammenhang mit komplementären Selbstaktivierungen bei Leibniz und Goethe, seine Weltalldichtung mit ihren Spuren der antiken Idee der Sphärenharmonie und schließlich Klopstocks Politikauffassung.
Dass es in Kleists Texten so oft um das Äußerste geht, dass seine Figuren das Äußerste wollen und das Äußerste riskieren, weist auf einen Impuls der Unbedingtheit und Radikalität, der auch in der kontroversen Forschungsgeschichte bislang nicht hinreichend bedacht wurde.
Wegen ihrer ausgeprägten Formbindung, ihrer überbordenden Bildlichkeit und der Vielzahl sprachlicher Neuschöpfungen stellt Gertrud Kolmars Lyrik für jeden Übersetzer eine außergewöhnliche Herausforderung dar.
Landschaft als Form frei erfahrbarer Natur geht historisch aus der gleichnamigen Gemäldegattung hervor, aber auch aus einem theatralen Konzept, das bis ins 18.
»Das achtzehnte Jahrhundert" wurde 1977 als Mitteilungsblatt der »Deutschen Gesellschaft für die Erforschung des achtzehnten Jahrhunderts" gegründet und seit 1987 zur wissenschaftlichen Zeitschrift der deutschen Dixhuitièmisten ausgebaut.
Freundschaft in Zeiten des Umbruchs: Eine Betrachtung der Briefwechsel Rahel Levin Varnhagens aus verschiedenen BlickwinkelnRahel Levin Varnhagen, eine der großen Schriftstellerinnen und berühmte Salonière des 19.
Das Erleben von Exil hinterlässt einen Bruch im Lebenslauf, den Betroffene immer wieder mithilfe von narrativen Identitätskonstruktionen, autobiographisch oder fiktional, zu überwinden suchen.
26 bedeutende Werke der Kinder- und Jugendliteratur in geisteswissenschaftlicher Lesart: "Die Schatzinsel", "Pippi Langstrumpf", "Pinocchio", "Gullivers Reisen", "Struwwelpeter", "Jim Knopf", "Sams", "Trotzkopf", "Harry Potter" und "Die wilden Kerle" offenbaren die sozialisatorische, kulturelle und literarische Bedeutung von Kinderbüchern.
Die Autorin stellt die Dekadenz als einen wirkungsmächtigen Topos der kulturellen Selbstthematisierung dar, der speziell um die Jahrhundertwende eine herausragende Rolle einnimmt.
Brecht und Laotse aus einer überraschenden Perspektive betrachtet vom Literaturwissenschaftler, Kritiker, Dichter, Essayisten, Autor und Übersetzer Heinrich Detering.