Die Autorin Motschi von Richthofen (Alexandra Motschmann) zeigt mit ihrem Talent fur die Sprachen immer wieder wie vielschichtig und fantastisch die Musik der Sprache sein kann und wenn man ihr zu lauschen wagt, wie sehr ihre Tone verzaubern und auch zum Nachdenken anregen konnen.
Der Freigeist, der allen Krimskrams rausschmeißt, um sich nicht mit dem Mumpitz und dem Geschwafel aufzuhalten, sondern sich behutsam seine eigenen Luftschlösser baut.
In über 60 Jahren hat der Schweizer Philosoph, Dichter und Pädagoge Hermann Zingg ein lyrisches Werk geschaffen, das in Dichte, Qualität und Sprache seinesgleichen sucht.
Die stille Weite der Berge, die Enge der Dörfer, die Vergänglichkeit der Menschen inmitten zeitloser Landschaften: in feinsinnigen Wort- und Gedankenbildern fängt Hans Salcher das Leben um und in uns ein.
In seinen poetischen Miniaturen erkundet Klaus Merz die Tragfähigkeit der Welt und der Sprache, mit leichter Hand dreht und wendet er sie und betrachtet sie von allen Seiten.
In ihrem außergewöhnlichen Debüt umkreist Angelika Rainer das Leben einer kleinwüchsigen Frau, einer Zwergin: Ausgestoßen aus dem Dorf, aus der Gesellschaft, weicht sie tief in die Natur zurück und entzieht sich den Menschen und ihren Beschreibungsversuchen.
Erneut spannt Ferdinand Schmatz den Bogen von dichterischer Innenwelt zu sinnlich wahrnehmbarer Außenwelt: im dreiteiligen "echo" seiner eigenen Dichtung bereist Schmatz die realen Räume zweier Städte und den imaginären Raum der Sprache, deren Zentrum das Gedicht bildet.
Alles fließt, alles rauscht, alles klingt: In einem lyrischen Triptychon betritt Ferdinand Schmatz ein Boot aus Worten, das die Donau von den Quellen bis zur Mündung hinabgleitet, den Blick gerichtet auf die Ufer, an denen sich Natur und Zivilisation, Garten und Stadt gegenüberstehen.
Die verlorenen Orte der Kindheit, das Verrinnen der Zeit, Fremde und Geborgenheit: Sepp Malls Gedichte spiegeln Grundfragen menschlicher Existenz in eindringlichen poetischen Bildern.
Kurt Bracharz ist zwar mit seinen Kinderbüchern und Kriminalromanen bekannt geworden - aber vorher, währenddessen und danach gab es immer auch anderes von ihm zu lesen.
LANGSAMER OKTOBERich sehe daß ich gehe / ohne ein ziel hierich gehe daß ich sehe / nur den nebelich sehe daß ich sehe / ich gehe daß ich geheGerhard Kofler gehörte zu jenen Autoren, die tatsächlich vollkommen in zwei Sprachen zu Hause sind.
Dieser umfangreiche zweisprachige Gedichtband schließt die "Trilogie des Kalenders" ab und zeigt sowohl neue Sichtweisen auf Themen und Motive, die von Gerhard Kofler bereits in den vorangegangenen Bänden angestimmt wurden, als auch neue Bereiche im Wechselspiel von Alltag und Poesie.
Zwei italienisch-deutsche Gedichtzyklen, genau in Beobachtungen und Bildern und reich an Assoziationen, oft leicht melancholisch und doch immer wieder durch feine Ironie gebrochen.
Sich selbst beobachtend, im Spiel der Gezeiten wandelnd: auf den Spuren des StrandläufersDie Verschmelzung von Sprache und Sein Ein Läufer am Strand, das Meer, die Wellen, der stetige Lauf der Gezeiten: Ferdinand Schmatz reflektiert eine Umgebung in Bewegung.