Im Handstreich hatte Capitan Juan de Faleiro das Kommando auf der "Mercure" übernommen - Kapitän Delamotte, Ferris Tucker und Ed Carberry waren seine Geiseln.
Am Bug der schlanken, spanischen Galeasse stieg eine graue Wolke hoch, und Sekunden später klatschte kaum einen Faden von der "Mercure" entfernt eine Kugel ins Wasser und stieß eine Fontäne hoch.
Während Hasard seinen Degen schwang und Ferris Tucker, der rothaarige Riese, seine mächtige Zimmermannsaxt kreisen ließ, warfen sich auch die übrigen Seewölfe mit Säbeln und Entermessern bewaffnet den Derwischen entgegen.
Obwohl die Piraten zu wissen schienen, daß sie kaum eine Chance hatten, das sich anbahnende Gefecht unbeschadet zu überstehen, wollten sie doch nichts unversucht lassen.
Der Kieker holte die gespenstische Szenerie näher heran: ein Dutzend verbrannter Eingeborenen-Hütten, Boote, die - offenbar von schweren Kanonen - dermaßen in Fetzen geschossen waren, daß sich ihre ursprüngliche Form nur noch erahnen ließ.
An Bord der "Isabella" ging das Rätselraten um die geheimnisvolle Seekarte weiter, die nur die Zwillinge entziffern konnten, denn diese Karte war in arabischen Schriftzeichen abgefaßt worden, und darauf verstanden sich die beiden Jungen.
Niemand auf dem Zweimaster der Piraten sah, wohin Ferris Tuckers Höllenflasche rollte - nämlich durchs offene Schott des Achterdecks und von dort die Stufen des Niedergangs hinunter.