Kindgerechter Umgang mit dem Schnitzmesser kann so spaßig sein: Der Workshop-Teil erklärt die Grundlagen des Schnitzens anhand cooler Modelle, der Umgang mit dem Messer wird sorgfältig erklärt und leckere Ideen für die Lagerfeuerküche und Spielanregungen sorgen rundum für naturnahe Beschäftigung.
Das Theater kann - als Gegenstand und als Methode - vielfältige Beiträge für einen kontroversen, adressat*innen- und handlungsorientierten Politikunterricht leisten, der auch den Grundprinzipien und Zielen "guten" Politikunterrichts gerecht wird.
Mit zahlreichen Stichworteinträgen zu den Konzepten und Begriffen des Politikunterrichts deckt das Wörterbuch das breite begriffliche Spektrum der politischen Bildung in der Schule ab.
Heft 3/2017 der Zeitschrift Politikum ,Verschwörungstheorien, hatte das Ziel, den zahlreichen Mythen und Verschwörungsnarrativen, die allseits aus dem Boden schossen, auf den Grund zu gehen, sie zu entzaubern.
Die internationale Ordnung gleicht seit einiger Zeit eher einer 'Un-Ordnung' ohne klare Konturen, mit widersprüchlichen Tendenzen und hohem Konflikt- und Chaospotential.
Unsere "Gesellschaft der Singularitäten" (Andreas Reckwitz) entsteht am Kreuzungspunkt kultureller, ökonomischer und technologischer Wandlungsprozesse und ist durchzogen von Prozessen der Vereinzelung.
Unter dem Stichwort "Heterogenität" werden in den letzten Jahren vermehrt gesellschaftliche Veränderungen und (vermeintliche) Herausforderungen für Schule und politische Bildung diskutiert.
Die Europäische Union als Lerngegenstand ist für Lehrende und Lernende gleichermaßen herausforderungsvoll, denn ein "europäisches Bewusstsein" als Ziel politischer Bildung setzt mehr voraus als affektives Zugehörigkeitsgefühl.
Ehemalige sogenannte Stammlager wie Mauthausen fungieren mittlerweile nicht nur als Gedenkstätten, sondern dienen vor allem durch ein umfangreiches Rundgangsangebot als wertvolle Bildungsstätten.
Da verschlägt es einem die Sprache: Im Familienkreis, unter Nachbarn, Freunden oder Kollegen, im persönlichen Gespräch und in Sozialen Medien werden plötzlich "Wahrheiten" verbreitet, die angeblich aus irgendwelchen Gründen von irgendwelchen Gruppen unterdrückt würden.
Die Entwicklung antidemokratischer Tendenzen sowie die Durchsetzung von autoritären Regimen und Formen autokratischer Herrschaft bei gleichzeitigem Anstieg politischreligiösmotiviertem und völkisch-nationalistischem Extremismus stellen Demokratien auf eine Bewährungsprobe.
Planspiele werden in Schulen, bei Trägern der außerschulischen Jugend- und Erwachsenenbildung, in der internationalen Jugendarbeit und nicht zuletzt in der universitären Ausbildung mit großer Resonanz angewendet.
Die schulische politische Bildung in Nordrhein-Westfalen war jahrzehntelang vom Leitbild des kritischen "Aktivbürgers" geprägt, von dem ein geradezu proaktives Engagement für das Gelingen der demokratischen Gesellschaft erwartet wurde.
Der Ruf nach Widerstand ist populär geworden: gegen die Herrschaft von Banken, das Finanzkapital, Freihandelsabkommen, aber auch gegen "Volksverräter", "Lügenpresse" und "Islamisierung".
"Diversity" als theoretisches und praktisches Konzept wird in der Wissenschaft, in Unternehmungen, in der Verwaltung, im Non-Profit Bereich und in Nicht-Regierungs-Organisationen unter dem Gesichtspunkt diskutiert, was Vielfalt in den heutigen Gesellschaften bedeutet und wie Unterschiede in der Gesellschaft als Bereicherung erfahren werden können.
Die vorliegende Studie nimmt die gravierenden außenpolitischen Neuerungen seit dem Ende des Ost-West-Konflikts zum Anlass, sich mit normativen Orientierungsfragen der Politikdidaktik auseinanderzusetzen.