Ein Klassentreffen 20 Jahre nach der Reifeprüfung ist selten eine reine Freude; wenn aber dann noch ein Mann, dessen Vergangenheit untadelig schien, in die Klemme gerät, ist das Schlimmste zu befürchten.
In «Trauer über den Tod der Magie» erzählt Blanche McCrary Boyd von drei Kindheitsgefährten, die sich nach langer Zeit verwandelt wiederbegegnen: da ist die einst unscheinbare Mallory, die zu Hause blieb und nun erfolgreich als engagierte Rechtsanwältin wirkt; ihre ehemals brillante Schwester, die nach zerstörerischen Beziehungen und Selbstmordversuchen um ihr seelisches Gleichgewicht kämpft; und Shannon, ihr Adoptivbruder, der abtrünnige Intellektuelle, ermüdete Hippie, sanfte Heimwehkranke.
Eve, die Frau des berühmten Schlagerkomponisten Faugères, als Chansonsängerin die beste Interpretin ihres Mannes, legt für ihren weit jüngeren Begleiter am Flügel so viel Sympathie an den Tag, daß Auseinandersetzungen unausbleiblich sind.
Ich schlage mich mit einem juristischen Problem herum: Seit dreizehn Jahren profitiere ich von dem zweifelhaften und nicht den Tatsachen entsprechenden Ruhm, im Krieg einen Vaterlandsverräter liquidiert zu haben.
Kidnapping – darüber liest man doch höchstens in der Zeitung, das trifft doch immer nur die anderen, deshalb können es Irène und Jacques Cléry auch nicht fassen, als sie spät abends noch einmal in die Wiege schauen und ihr Kind verschwunden ist.
Diese 13 Geschichten sind ursprünglich als «Rohmaterial» für eine Sendereihe des französischen Fernsehens geschrieben worden, die unter dem Titel «Le Train Bleu s'arrête treize fois» (Der Blaue Zug hält dreizehnmal) mit großem Erfolg in Frankreich gelaufen ist.
Die kleine Anarchistengruppe – Wladi, Georges, Joël und Claude – hat das Landhaus des konservativen Pariser Zeitungsverlegers Gersaint mit einer Bombe verwüstet.
Viele Jahre lang hat Raoul de Lespinière in dem abseits gelegenen, düsteren Haus in seiner erst schal, dann allmählich unerträglich gewordenen Ehe ausgehalten – einsam, in sich gekehrt, verbittert.
Es gibt Menschen, deren Leben so geradlinig verläuft wie eine Geschoßbahn; sie rasen einem vorausbestimmten Ziel entgegen, und der Punkt steht fest, an dem sie aufprallen werden.
René Jeantôme, Autor eines einzigen Buches, leidet immer stärker darunter, daß die Quelle schöpferischer Intuition seit einiger Zeit versiegt zu sein scheint.
Eliane ist noch eben rechtzeitig aus dem alten, längst nicht mehr benutzten Brunnen gezogen worden; François Rauchelle, ihr Mann, kann nicht begreifen, wie es zu dem Unfall kommen konnte … Oder will er es nicht begreifen?
Ein Klassiker des Psychothrillers – die Vorlage für Alfred Hitchcocks weltberühmten FilmDies ist eine Dreiecksgeschichte, wenn auch nicht im üblichen Sinn: Es geht um drei Frauen, die offenbar wider alle Vernunft ein und dieselbe sind: Pauline, Madeleine und Renée.