Die verwaiste und verarmte Margret von Uttenhofen lebt bei ihrem Onkel, dem Professor von Uttenhofen, aber bald wird Margret Opfer eines Rufmords und muss die Kleinstadt Rügenfurt verlassen.
Es ist eine Gruppe von Großstädtern, Jungen zwischen 10 und 13, die den Kern der "Drachenkälber" ausmachen, des Großstadtchors, der um ein paar Ältere erweitert wird.
Die Geschichte eines ergebenen Dieners, der bereit ist, alles für seinen Herrn zu geben: Als der alte König stirbt, bittet er Johannes, seinen treusten Diener, sich um seinen Sohn zu kümmern und ihm im Schloss alles außer dem Bild der Königstochter vom goldenen Dache zu zeigen.
Ein Märchen über die Notwendigkeit der unterschiedlichen Gesellschaftsschichten: Nach der Vertreibung aus dem Paradies müssen Adam und Eva schwer arbeiten, um ihren Lebensunterhalt zu verdienen.
Ein gedeckter Tisch, ein Goldesel und ein Knüppel: Da der Schneider auf die Lüge seiner Ziege hereinfällt und glaubt, seine drei Söhne versorgen das Tier nicht gut, jagt er sie aus seinem Haus.
Ein Märchen von einem bösen Hexenmeister, der am Ende jedoch den Kürzeren zieht: Als armer Bettler verkleidet entführt der listige Zauberer drei schöne Schwestern.
Ein Märchen von einer mörderischen Stiefmutter: Eine fromme Frau wünscht sich sehnlichst ein Kind, doch als sie endlich einen Sohn bekommt, stirbt sie bei der Geburt.
Das Märchen vom "Petersilchen" aus Basiles berühmter Märchensammlung "Il Pentamerone": Als eine schwangere Frau aus Heißhunger Petersilie aus dem Garten der Hexe isst, muss sie dieser ihr ungeborenes Kind versprechen.
Der fünfte Teil des Rougon-Macquart-Zyklus: Im Mittelpunkt steht der junge Priester Serge Mouret, den man bereits als Kind im vorherigen Band "Die Eroberung von Plassans" kennengelernt hat, und der an einer Nervenkrankheit leidet.
Ein historischer Roman, der zur Zeit des Dreißigjährigen Krieges spielt: Friedrich von Hirschhorn ist zwar Lutheraner, spricht sich aber dennoch vehement für religiöse Toleranz und gegen die Religionskriege aus.
Eine litauische Dorfgeschichte, die über das Schicksal einer jungen Frau berichtet: Ungewohnt nüchtern wird beschrieben, wie der Ehemann, ein Soldat, kurz nach der Hochzeit in den Krieg zieht.
Ein schonungsloser und ehrlicher Roman über eine Frau, die trotz Widrigkeiten ihren Weg geht: Herrmann-Neiße, der aufgrund eines Unfalls kleinwüchsig blieb, stattet seine Protagonistin Paula Bernert mit denselben körperlichen Beeinträchtigungen aus, jedoch wurde Paulas Behinderung durch Schläge ihrer Mutter verursacht.
Fontanes berühmter und zugleich letzter Roman, der am Brandenburger Stechlinsee spielt: Im Zentrum des Romans stehen neben der märkischen Adelsfamilie um den Witwer Dubslav von Stechlin und dessen Sohn Woldemar die vielen Gespräche mit verschiedenen Personen über aktuelle Ereignisse, wobei sich immer wieder die alte konservative und die neue sozialdemokratische Sichtweise gegenüberstehen.
Eine Erzählung über eine Liebe zwischen einem Pastor und einer blinden jungen Frau: Der Pastor und seine Frau Amélie adoptieren ein blindes Mädchen, Gertrude.
Heinrich Mann über seine weltbekannte Familie: Anhand literarischer Texte sowie Briefe bekommen wir einen Einblick in die Lübecker Schriftstellerfamilie aus Sicht des älteren Bruders von Thomas Mann.
Sorcha Flanagans Debüt "Roter Faden, schwarzes Netz" ist eine mutige, literarisch eindringliche Kurzgeschichtensammlung, die sich einem der drängendsten Themen unserer Zeit widmet: dem feinen, kaum sichtbaren Beginn von Manipulation, Kontrolle und emotionalem Machtmissbrauch – und dem Weg heraus.
Eine Geschichte über eine außergewöhnliche Freundschaft und selbstlosen Einsatz füreinander – "Altes Herz geht auf die Reise" ist Hans Falladas vielleicht warmherzigster und heiterster Roman!
Der verträumte und melancholische Prinz Leonce ist nicht nur von seinem Herrscherleben im Königreich Popo gelangweilt, sondern gleichermaßen auch von seiner Mätresse Rosetta.
Ein Werk, das heute aktueller denn je zu sein scheint:Ernst Wiecherts Gleichnis, dessen Protagonist der indische Hirtenjunge Vasudewa ist, zeigt auf legendenhafte Art und Weise, dass Gerechtigkeit nicht durch Waffen und Gewalt erreicht werden kann.
Ein in all seiner Kürze emotional ergreifendes Werk Wiecherts:Eine alte Frau schildert ihren Töchtern den selbst erlebten Alltag in einem Konzentrationslager der Nationalsozialisten.