Der französische Forscher Henri Mouhot stößt sich bei einer Schmetterlingsjagd den Kopf, blickt auf und steht erstaunt vor den vergessenen Tempelanlagen von Angkor Wat.
Die Altstadt von Genf um Mitternacht: Gepflasterte Straßen, Statuen, Brunnen, Straßenlaternen mit gelblichweißem Licht, Läden mit beleuchteten Schaufenstern, Antiquariate, Galerien, Bücher, die im letzten Jahrhundert gedruckt wurden, Kerzenständer, Kronleuchter, Klaviere, Schreibmaschinen, Grammophone, Porzellanfiguren, chinesische Schachteln, Skulpturen aus Afrika, venezianische Masken, Maria und ihr gekreuzigter Sohn, silberne Aschenbecher, beleibte Buddhas, Elefanten aus Kristall, indische Stoffe.
Als sich der neugierige indische Postbote Ramjut Pillay morgens auf dem Anwesen der berühmten oppositionellen Schriftstellerin Naomi Stride umsieht, entdeckt er ihre nackte Leiche.
Lieutenant Tromp Kramer vom Morddezernat Trekkersburg untersucht in Zululand ein Sprengstoffattentat, bei dem eine junge weiße Frau und ein Polizist ums Leben gekommen sind.
Die zwölfjährige Mila muss in einem bulgarischen Dorf im Sommer 1962 sieben Kilo Kamille pflücken und bei der Kooperative abgeben, damit sie im nächsten Schuljahr neue Bücher bekommt.
Indonesien 1946: In der Hauptstadt Jakarta werden die Auseinandersetzungen zwischen Unabhängigkeitskämpfern und der holländischen Besatzungsmacht immer heftiger.
Eine Kneipe in der Hauptstadt Yaoundé – der Wirt, sein Hund, die illustre Kundschaft – bilden den Mikrokosmos, der trefflich für das Ganze steht: das Leben im heutigen Kamerun.