Das Phänomen der teils bürgerkriegsartigen Konflikte in griechischen Poleis, das die Forschung unter dem Begriff "Stasis" zusammenfasst, ist in der Vergangenheit vorwiegend mit Blick auf die Archaik und Klassik untersucht worden.
Sparta als "Stadt ohne Geldwirtschaft" gilt als "vorsintflutlicher Widersacher" von Athen, so dass seine Wirtschaft auch als "klassischer Anachronismus" bezeichnet wurde.
Si pubblicano, con alcuni innesti, i frutti di un seminario interdisciplinare organizzato presso l'Institut für Rechtsgeschichte dell'Università di Münster nel dicembre 2015.
Der Sammelband vereint die Vorträge einer Vorlesungsreihe zur Geschichte der Klassischen Altertumswissenschaft an der Friedrich-Schiller-Universität Jena.
Die Levante, eine Zone politischer, kultureller und ethnischer Fragmentierung, schuf stets Konfliktstoff im Übermaß – quer durch alle Epochen, bis heute.
Die Abgrenzung kirchlicher und weltlicher Sphären war eines der konfliktträchtigsten Themen spätantiker Kirchengeschichte – und bildete den zentralen Aspekt des "Akakianischen Schismas", der ersten Spaltung zwischen den Kirchen von Rom und Konstantinopel.
Die literaturwissenschaftliche Ausrichtung der althistorischen Quellenkritik in den letzten Jahrzehnten hatte fundamentale Auswirkungen auf die Deutung ethnographischer Texte.
Der Anblick von Personifikationen im Palazzo dei Conservatori in Rom oder im westanatolischen Aphrodisias wirft viele Fragen hinsichtlich der Visualisierung und medialen Vermittlung imperialer Herrschaft auf: In welchen bildlichen und textlichen Formen stellten die Römer die Ausdehnung ihrer Machtsphäre dar?
Die Entdeckung "spektakulärer, herausragender und einzigartiger" Mosaike in der spätantiken Villa von Noheda in der Provinz Cuenca (Villar de Domingo García) hat in der internationalen Fachwelt für Aufsehen gesorgt.
Diese Ausgabe des "Orbis Terrarum" – einer weltweit führenden Zeitschrift für die antike Geographie – enthält achtzehn Beiträge zu verschiedenen Bereichen der historischen Raum- und Umweltforschung.
Studien zur Rolle der Kaiserinnen der Spätantike konzentrierten sich lange auf einige wenige Einzelfiguren, die aufgrund eines außergewöhnlichen Lebenslaufs oder der Quellenlage besonderes Interesse auf sich zogen wie etwa Galla Placidia.
In den ersten Jahrhunderten nach der Zeitenwende stellte das Reich der Könige von Aksum, gelegen im Hochland des heutigen Äthiopiens, einen bedeutenden Machtfaktor im Raum des Roten Meeres dar.
Mit Beiträgen von Günter Stangl und Sabine TausendDas Hauptaugenmerk des E-Books liegt auf den verschiedenen Formen der Kontakte zwischen den einzelnen germanischen Stämmen vom ersten vorchristlichen bis zum zweiten nachchristlichen Jahrhundert – damit unterscheidet sich die Untersuchung von den meisten Arbeiten über die Germanen, die vor allem deren Beziehungen zum Römischen Reich analysieren.