Throughout the professionalization of Egyptology in the nineteenth century, there were several debates that raged: the purpose of the pyramids, and who built them; the meaning of hieroglyphs; the styling of statues and artwork on tomb and temple walls; and the history of ancient Egypt, especially in its relation to Christendom.
Rituale und andere performative Vollzüge einerseits und Räume, sakrale und politische Topographien andererseits stehen schon lange im Mittelpunkt des Interesses der modernen Gesellschafts- und Kulturgeschichte.
Das vielschichtige Verhältnis Herodots zur Welt des persischen Alten Orients bildet die thematische Leitlinie dieses Bandes: Er versteht sich als eine "interdisziplinäre Stellenkommentierung" und zielt darauf ab, zu neuen Blickwinkeln und Deutungen anzuregen.
Die Dakhla Oase, weit vom Niltal entfernt im tiefsten Inneren der ägyptischen Westwüste gelegen, war einer der abgeschiedensten Winkel des Römischen Reichs.
Im Zentrum dieser Studie stehen die ikonographischen und textlichen Zeugnisse der Achämenidenzeit, die den persischen Großkönig als Herrscher über Ägypten ausweisen.
Die bisherige Forschung erachtete Sparta zumeist als Gemeinwesen, das schon in archaischer Zeit gesetzlich streng reguliert und rein militärisch ausgerichtet war.
Als sich das Römische Reich zur bestimmenden Macht im Mittelmeerraum entwickelte, wurde es auch interessant für auswärtige Eliten, die ihre Heimat wegen Aufständen oder Usurpationen unfreiwillig verlassen mussten.
Am Ende der klassischen literarischen Tradition steht ein heute fast vergessener, aber äußerst produktiver Autor, der lateinische Dichter Venantius Fortunatus aus dem sechsten Jahrhundert nach Christus.
Im politischen und gesellschaftlichen Gefüge Roms bedeutete die Etablierung des Principats eine gravierende Veränderung: Mit dem Kaiser gab es nun einen Akteur, der weitgehend konkurrenzlos im Mittelpunkt des politischen und gesellschaftlichen Lebens stand.
Die komplexe Geschichte der hellenistischen Staatenwelt ist in ihren größeren Zusammenhängen einzig durch das umfangreicher erhaltene Werk des arkadischen Politikers und Geschichtsschreibers Polybios fassbar.
Weibliche religiöse Rollen im antiken Rom wurden in den 1990er Jahren – trotz spezifisch weiblicher Opferkompetenzen in der öffentlichen Religion – als den männlichen untergeordnet und marginal interpretiert.
Das Altgriechische hat wie das Lateinische seine Funktion als Literatursprache mit dem Ende der Antike nicht verloren, sondern wurde vor allem seit der Renaissance in Europa und darüber hinaus wieder als solche verwendet.
Studienarbeit aus dem Jahr 2023 im Fachbereich Weltgeschichte - Altertum, Note: 2,7, Humboldt-Universität zu Berlin (Geschichte), Veranstaltung: Ausdifferenzierung von Stadtsemantiken, Sprache: Deutsch, Abstract: Ziel dieser Arbeit ist es, die Transformation städtischer Semantiken im Kontext der Spätantike am Beispiel von Antiochia und die Rolle von Libanios' "Pro Templis" Rede in diesem Prozess zu untersuchen.
Durch die neun selbständigen Kapitel dieses E-Books, die sich vornehmlich der letzten Herrschaftsphase Caesars widmen, zieht sich als roter Faden eine Linie, die in nahezu allen Punkten einen an den italisch-römischen Traditionen ausgerichteten Cesar ausmacht.
Vergleicht man die Regelungen des Zwölftafelgesetzes mit den späteren Gesetzen so lässt sich auf den ersten Blick eine zunehmende Verschlechterung der Sklavenstellung feststellen: Der Sklave scheint in den Augen des römischen Gesetzgebers vom Mitglied des Hausverbands zu einem Arbeitsinstrument herabgesunken zu sein und eine stärkere Geringschätzung erfahren zu haben, die aber dem sozialgeschichtlichen Hintergrund widerspricht.
Der Band vereinigt die Beiträge einer deutsch-italienischen Tagung, die der Frage der wechselseitigen Beeinflussung von Recht und Religion in der griechisch-römischen Welt gewidmet war.
Palmyra – in the Roman imperial period, the marvel of the Syrian Desert was situated at the crossroads of the intercontinental long-distance trade, in a political and cultural twilight between the East and the West: inter duo imperia, "between the two empires", according to Pliny the Elder.
Ce volume a pour but d'étudier les esclaves et les affranchis des Germanies à partir de la documentation épigraphique fournie par les inscriptions monumentales disponibles (funéraires, votives ou religieuses).