Martin Luthers berühmte Schrift allgemeinverständlich erklärtMartin Luthers Freiheitsschrift stellt einen Glücksfall im reichen Schrifttum des Reformators dar.
Das seit 1921 erscheinende Jahrbuch für Schlesische Kirchengeschichte wird sich im angezeigten Doppelband mit den Themen Adel, Reformation und Gegenreformation in Schlesien sowie mit Schlesien als preußischer Kirchenprovinz befassen.
Die von Luther und Melanchthon getragene Wittenberger Reformation war nicht zuletzt bestimmt durch die Interaktion einer Gruppe von gleichgesinnten Mitstreitern.
Im Jahr 1849 entsandte Theodor Fliedner vier Diakonissen in die USA und gab damit den Impuls zur Entstehung einer zwar nicht immer erfolgreichen, aber ungeheuer vielfältigen amerikanischen Diakonissenbewegung.
'Von Grafen und Predigern' – unter dieser Überschrift vereinigt der Band die Vorträge zweier Tagungen, die in den Jahren 2010 und 2011 in Eisleben und Mansfeld durchgeführt wurden.
Die Reformation als historischer Umbruch sowohl in theologischer, als auch politischer und gesellschaftlicher Hinsicht stellte alte Ordnungsvorstellungen in Frage und etablierte zur Gewährleistung einer 'guten Ordnung' nicht selten neue Ordnungsmodelle.
Unbestritten gilt der Buchdruck zumindest im ersten Jahrzehnt der Reformation als entscheidender Faktor für die Ausbreitung der evangelischen Botschaft.
Die wirkungskräftige Perspektive vom obrigkeitshörigen und politisch passiven Luthertum bei Max Weber und Ernst Troeltsch prägte lange Zeit das Bild vom Luthertum bis in das gegenwärtige allgemeine Bewusstsein.
Ausgehend von der alttestamentlichen Erfahrung des mitgehenden Gottes (Ex 13,21) über die Weggenossenschaft Jesu mit seinen Jüngern (Lk 24,13–35), die Tradition der ägyptischen Wüstenväter bis zu dem starken Impuls des Ignatius von Loyola hat es zu jeder Zeit 'Mütter und Väter im Glauben' gegeben, die das Leben des Christenmenschen mit ihrer Wegweisung und behutsamen Liebe begleitet haben.
'Gerecht und Sünder zugleich' lautet die Kurzformel, mit der Martin Luther die ontologische Verfasstheit des Christenmenschen brennpunktartig zusammenfasst.
Wenn Martin Luthers Theologie gegenwärtig noch eine Bedeutung hat, so besteht sie nicht in der Konservierung ihrer Formeln, sondern in den theologischen Perspektiven, die er im Studium der Bibel herausgearbeitet hat und die es weiter zu verfolgen gilt – gerade in der Krise der Moderne.
Das neue Medium der Flugschrift ermöglichte auch Frauen, in der Öffentlichkeit zu wirken und damit die Verbreitung reformatorischer Ideen voranzubringen.
Mit dem Berg Zion verbinden sich in jüdischer und christlicher Tradition Heilsvorstellungen, die diesen Ort als räumlich fixierte Quelle des Lebens verstehen.
Der Band bietet Texte, die Melanchthons intellektuelle Leistungen für den gesamten universitären Fächerkanon seiner Zeit exemplarisch deutlich werden lassen.
Paul Eber (1511-1569) war nach Melanchthons Tod die zentrale Gestalt der Wittenberger Theologie und wirkte reichs- und europaweit als Ratgeber für zahlreiche lutherische Städte und Territorien.
Georg Rörer (1492-1557) war von Martin Luther und seiner Theologie so sehr fasziniert, dass er seit 1522 eine in ihrer Art einmalige Sammlung von Predigt- und Vorlesungsmitschriften sowie Tischreden und Briefen Luthers und seiner Kollegen anlegte.
Der praktische Theologe Eberhard Winkler lässt den Reformator aus den Quellen heraus zu Wort kommen und zeigt in bestem allgemeinverständlichen Stil, wie frappierend aktuell Luther oft ist.
Die auf drei Bände berechnete, thematisch gegliederte Ausgabe stellt die kraftvollen rhetorisch eindringlichen frühneuhochdeutschen Originale Luthers in lesbarer Antiqua-Schrift neben Textfassungen in gegenwärtigem Deutsch.
Die Studie beschäftigt sich mit der Frage, wie Martin Luther den zentralen Aspekt der Zu- oder Anrechnung innerhalb seiner Rechtfertigungslehre versteht und wie er imputative Rechtfertigung predigt.
Philipp Melanchthon, Reformator und Lehrer Deutschlands, hat Schule und Universität, Theologie und Kirche so entscheidend geprägt, dass die Spuren seines Wirkens bis heute erkennbar sind.
Philipp Melanchthon, Reformator und Lehrer Deutschlands, hat Schule und Universität, Theologie und Kirche so entscheidend geprägt, dass die Spuren seines Wirkens bis heute erkennbar sind.
In der 500-jährigen Wirkungsgeschichte der Reformation wurden Martin Luther manche Aussprüche in den Mund gelegt, die er so nie gesagt oder geschrieben hat, die aber durchaus von ihm hätten stammen können.
In dieser Quellenstudie wird die schriftliche Überlieferung zur Ehefrau Martin Luthers ausgewertet mit dem Ziel, ein primär zeitgenössisches Bild der Lutherin zu erheben.
In dieser Quellenstudie wird die schriftliche Überlieferung zur Ehefrau Martin Luthers ausgewertet mit dem Ziel, ein primär zeitgenössisches Bild der Lutherin zu erheben.
Zwei Dinge prägen die Forschung von Peter Opitz, der bis Mitte 2022 Professor am Institut für Schweizerische Reformationsgeschichte (IRG) der Universität Zürich war: der schweizerische Kontext und die Annäherung an die Wurzeln der Schweizer Reformation von ihren Wirkungen, also von der Gegenwart her.