Kristina Lena Matron untersucht in dieser Studie die offene Altenhilfe von 1945 bis 1985 in der Bundesrepublik Deutschland, insbesondere in Frankfurt am Main.
Im Fokus des E-Books steht die Konstruktion und Inszenierung der eigenen Vergangenheit in Bezug auf die Identitätsbildung der Donauschwaben als einer durch Migration entstandenen ethnischen Gruppe.
Von wahnwitzigem "Griff nach der Weltmacht" bis reaktionärem, antiparlamentarischem "Sozialimperialismus" reicht die Palette der Intentionen, die in der Forschung als ausschlaggebend für den Bau einer deutschen Schlachtflotte gesehen werden.
Es ist eine radikale Entscheidung für eine völlig unbekannte Welt: Die Sehnsucht nach Glaubensfreiheit wird der Auslöser für die größte Gruppenmigration von Deutschen nach Australien.
Der Sammelband umfasst außer der Einleitung von Rolf Walter und dem Eröffnungsvortrag von Michael North 13 Referate und 12 Korreferate zu den wichtigsten Themen der Konsumgeschichte.
Von allen nordamerikanischen heilkundlichen Subkulturen haben es in den letzten 100 Jahren nur Chiropraktik und Osteopathie erfolgreich über den "Großen Teich" geschafft.
Über die konkreten Auswirkungen aufklärerischer Ideen und Reformen auf die Lebenswelten und den Alltag breiter Bevölkerungsgruppen und einzelner Personen im 18.
Die Endlichkeit der Rohstoffe und die Verletzlichkeit unserer Umwelt waren und sind Herausforderungen, auf die jede Generation unter den sich wandelnden wirtschaftlichen und sozialen Rahmenbedingungen ihre Antworten finden muss.
Mit Hilfe der KPD/SED-Kader übertrug die Sowjetische Militäradministration (SMAD) nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges das holistisch-utopische Großexperiment, das Lenin auf der Basis der Theorien von Marx und Engels begonnen und Stalin im ersten Fünfjahresplan (1928–1932/33) realisiert hatte, im Maßstab 1:1 auf die Sowjetisch besetzte Zone Deutschlands (SBZ).
Die Ansicht, Epileptiker seien im Mittelalter und in der Frühen Neuzeit für besessen gehalten oder als Hexen verfolgt worden, ist heute ein weitverbreitetes Vorurteil.
Im Forum Kommunikationsgeschichte reflektieren Matthias Müller und Julia Trinkert aus unterschiedlichen Perspektiven über Kunstgeschichte und Kommunikationsgeschichte.
Nur wenige wirtschaftspolitische Themen werden intensiver diskutiert und haben unmittelbarere Auswirkungen auf die Gesellschaft als Währungsunionen – umso wichtiger sind historische Erfahrungen mit ihnen.
Diese Arbeit steht in einer Reihe von Untersuchungen zur neuen Diplomatiegeschichte, die seit einigen Jahren verstärkt die außenpolitischen Akteure und Praktiken in den Mittelpunkt der Betrachtung gerückt haben.
Die Beiträge dieses Bandes gehen auf die Spezifika akademisch-universitärer Erinnerungsorte ein: Vor dem Hintergrund der neueren Gedächtnis- und Erinnerungsforschung erläutern Universitätshistoriker und -archivare ihr Verständnis der Signalbegriffe "Erinnerungsorte" und "Ambivalenz".
Der Band bietet mit einem Beitrag zur Schließung der seit dem späten Mittelalter eingerichteten Universität Erfurt 1806 eine rezeptionsgeschichtliche Studie zum Nachleben vormoderner Institutionen.
In dieser Untersuchung geht es um die kulturwissenschaftliche Analyse der (Auto-)Biografien von 20 westafrikanischen Mitarbeitern der Norddeutschen Missionsgesellschaft, die zwischen 1884–1900 in Württemberg ausgebildet wurden.
Die Zeitgeschichtsforschung widmet sich verstärkt solchen Personen, die als "Akteure der zweiten Reihe" in Partei- und Beamtenapparat neben der bloßen Befehlsausführung auch im beträchtlichen Maße Eigeninitiative entwickelten und dadurch politische Aktivitäten maßgeblich (mit-)gestalteten.
Mit der wissenschaftlichen Untersuchung der eigenen Geschichte während des Nationalsozialismus im Vorfeld des 100-jährigen Automobiljubiläums gehörte Daimler-Benz 1983 zu einem der ersten Unternehmen, die diesen damals mutigen Schritt in die Öffentlichkeit wagten.
Fragen des "Glaubens" berühren unmittelbar ökonomische Probleme, ist wirtschaftliches Handeln doch vielfältig geprägt und beeinflusst von Prognosen und Annahmen, Überzeugungen und Ängsten – all dies eingebettet in kulturelle Muster und ethische Bezüge.
Concebido como un complemento del «Atlas histórico mundial», dirigido por Georges Duby y publicado en esta misma colección, contiene más de 100 mapas en los que se describen los principales episodios del devenir histórico peninsular.