"Er liebt mich, er liebt mich schlicht", ist nichts weiter als die wahren Wahrheiten einfach noch wahrer und wahrhaftiger zu verdrehen; sie einzufangen und niederzuschreiben in der Annahme, es möge sich - hoffentlich - keiner finden, der sich darin erkennen kann oder könnte.
Wer hat nicht schon einmal einen Brief geschrieben und darin die geheimsten Gedanken und Gefühle preisgegeben, sich dann aber doch nicht getraut, ihn abzuschicken?
Ein Kater, der durch einen Fernsehsprachkurs für Analphabeten die Sprache der Menschen gelernt hat und auf einer Computertastatur schreibt, bezeichnet sich gleich zu Beginn seiner Erzählungen als modernen Nachfolger von E.
"Willst du das ganze Leben glücklich sein, dann werde ein Gärtner" - so lautet ein chinesisches Sprichwort, und von diesem Glück, der Liebe zu Blumen, erzählt Gabriele Tergit im zweiten Teil ihres Buches über die Geschichte und die Geschichten von Blumen und Gärten.
Vater und Sohn, das so überaus erfolgreiche, ungleiche Gespann, kabbelt sich weiter: «Die Zeit vergeht, und ‹die Verhältnisse, die sind (immer noch) nicht so› – weshalb es Vater und Sohn an Gesprächsthemen nicht fehlen kann.
Kindermund tut Wahrheit kund: Die Mordsgaudi vom naiv-verschmitzten Sohn, der den Vater mit seinen ständigen Fragen schier zur Verzweiflung bringt, geht weiter.
Ältere Damen, die eine rotweiße Kapsel vorzeigen und «die gleiche in Grün» möchten, oder Mütter, die Hustenbonbons mit Fieberzäpfchen verwechseln: Apotheker sind für ihre Kunden eine Mischung aus medizinischem Notdienst, wandelndem Lexikon und seelischem Mülleimer.
Alle Jahre wieder versuchen wir auf Biegen und Brechen, noch schnell die besten Erlebnisse und die größten Emotionen unterzubringen: Weihnachten soll der Höhepunkt familiärer Liebe und Besinnlichkeit werden, Silvester hingegen die fetteste Party des Jahres mit den coolsten Freunden und natürlich einem traumhaften Kuss unterm Mistelzweig.