Die Idee klingt durchaus verheißungsvoll: Präzise arbeitende Genscheren sollen im Erbgut direkt Sequenzen korrigieren oder einschleusen, um so drohende Krankheiten der Betroffenen abzuwenden.
Um 1900 unternahm ein rumänischer Rechtsmediziner die verrücktesten Selbstversuche der Wissenschaftsgeschichte: Mehrfach hängte sich Nicolae Minovici an einem Strick auf und ließ sich erst in letzter Sekunde von Kollegen retten.
Ein warmer Sonnenstrahl auf der Haut, das herzhafte Lachen der Kollegin und der süße Duft von frischem Apfelkuchen in der Luft – täglich prasseln Millionen an Sinneseindrücken auf uns ein.
Eigentlich ist kein Mensch je allein – denn in unserem Körper tummeln sich Milliarden von Organismen, die uns nicht nur still begleiten, sondern aktiv in unser Leben eingreifen.
Extreme Fallwinde, Kälterekorde, Eis, so weit das Auge reicht – die Antarktis ist ein Kontinent der Superlative, aber zu großen Teilen noch nicht erforscht.
Aus ihrer Erfahrung wissen Hirnforscher besser als andere, dass der Mensch sein Gehirn im Letzten vielleicht nie verstehen wird und auch nie wird nachbauen können.
Dass unser Körper heimlich tickt, merken wir genau dann, wenn wir gegensteuern und die innere Uhr nicht mehr zu den äußeren Gegebenheiten passt – etwa bei der Zeitumstellung oder Fernreisen.
Charles Darwin besaß genau die Eigenschaften, die auch heutige gute Forscher auszeichnen: unbändigen Wissensdurst gepaart mit Experimentierlust, Ideenreichtum, Geistesschärfe und großer Hartnäckigkeit.
Es ist eines der größten und aufwändigsten Forschungsprojekte derzeit: die Erfassung und Entschlüsselung des Konnektoms – der Gesamtheit neuronaler Verknüpfungen des Menschen.
Es gibt nur noch wenige Orte und Momente absoluter Ruhe – meist umspielt uns eine Geräuschkulisse aus Verkehrslärm, Stimmengemurmel oder anderer Beschallung.
Zeit ist für uns alle ein alltägliches Phänomen, doch über ihren Charakter – wie sie entsteht und warum sie so vergeht, wie sie eben vergeht – wissen wir nur wenig.
Charles Darwin hat unser Weltbild entscheidend verändert: Dass die Lebewelt auf unserem Planeten kein fertiges Inventar ist, sondern sich beständig wandelt - mal schnell, mal langsam -, war zu seiner Zeit revolutionär und wird auch heute noch von manchen abgestritten.
Die samtpfotigen Stubentiger begleiten den Menschen seit Jahrtausenden, und trotz des langen gemeinsamen Weges haben sie sich viel ihrer wilden Selbstständigkeit bewahrt.