In this anthology of health literacy, drawing on New Social Literacy studies and contemporary debates on equity, we discuss health literacy within German regional and cultural contexts as well as in selected non-European regions, such as in Asia and South America.
Das Thema Health Literacy, für das sich im deutschen Sprachgebrauch der Begriff der Gesundheitskompetenz etabliert hat, hat in der jüngeren Vergangenheit eine spürbare Aufwertung in Praxis, Politik und Forschung erfahren.
Die Analyse des reproduktionsmedizinischen Diskurses um das Phänomen ‚Social Freezing‘ zeigt, wie Expert/innen einer Profession, die sich stark selbst verhandelt, das neue Anwendungsgebiet einer Technologie legitimieren und delegitimieren.
Heinrich Grebe untersucht in dieser Studie den medialen, zivilgesellschaftlichen und familiären Umgang mit Demenz: Inwiefern wird Demenz in diesen drei Bereichen als Problem wahrgenommen und welche Ansätze zur Behandlung des Problems sind dort einflussreich?
Julian Wolf zeigt, wie sich im Zuge eines epochalen Strukturwandels im Krankenhaussektor die Vernetzung zwischen Geschäftsführern, Chefärzten, niedergelassenen Ärzten und Patienten neu ausgestaltet.
In der Professionsforschung und in der Organisationsforschung dient Wissen stets als positives Differenzierungsmerkmal zur Charakterisierung der dort tätigen Akteure.
Der Altersübergang, der wesentlich vom Austritt aus dem Berufsleben und dem Eintritt in die Nacherwerbsphase geprägt ist, ist eine Umbruchphase, in der so manche Lebensordnung neu ausgerichtet werden muss.
Als vermeintlich selbstverständlicher Bestandteil der ärztlichen Tätigkeit ist die ‚ärztliche Kunst’ ein scheinbar vertrautes Phänomen, das im Alltagsverständnis auf allgemeine Akzeptanz stößt.
Ursula Hermann geht den Fragen nach, wie Hospiz- und Palliativteams ihre beruflichen Anforderungen erleben und welche Themen sie in der Supervision zur Sprache bringen.
Birgit Schuhmacher analysiert typische Exklusionsrisiken von Menschen mit Demenz und zeigt auf, wie der in menschenrechtlicher, aber auch in systemtheoretischer Hinsicht universal zu denkende Anspruch auf Inklusion für sie umgesetzt werden kann.
Der Band stellt Forschungsergebnisse zu den Themen Krankheit und Gesundheit, Krankheitserlebens- und -bearbeitungsprozesse vor und verdeutlicht die Spannbreite dieser Auseinandersetzung über sehr unterschiedliche Fachdisziplinen hinweg.
Heike Stecklum untersucht bürgerschaftliches Engagement von psychisch erkrankten Menschen vor dem Hintergrund der gesellschaftlichen Transformation in Ostdeutschland.
Qualität im Gesundheitswesen wird in besonderem Maße durch das Qualitätsverständnis in den Gesundheitsberufen und der Logik professioneller Handlungspraxis bestimmt.
Die Autoren rekonstruieren den sozialwissenschaftlichen Forschungsstand zu gesellschaftlichen Implikationen der Präimplantationsdiagnostik (PID) und identifizieren u.
Nicht einmal zehn Prozent der knapp zweihundertdreißig Milliarden Euro, die sich die Deutschen ihre Krankenversorgung jährlich kosten lassen, fließen gegenwärtig in die Präventionspolitik und davon wiederum nicht mehr als zwanzig Prozent in die Förderung der Gesundheit.
Diese umfassende empirische Studie gibt grundlegende Einsichten in die Praxis des Krankenhausmanagements im Kontext der Ökonomisierung des Gesundheitswesens und leistet gleichzeitig einen wichtigen Beitrag zur Soziologie des Managements sowie der rekonstruktiven Management- bzw.
Der Band greift neben theoretisch-konzeptionellen Aspekten anwendungsbezogene und handlungspraktische Fragen auf, die seitens der vielfältigen Institutionen und Akteure an den Schnittstellen von Behinderung und Migration zunehmend laut werden.