Einrichtungen der Tagespflege leisten einen wichtigen Beitrag zur Aufrechterhaltung der Eigenständigkeit älterer Menschen sowie zur Entlastung privater Pflegepersonen.
Der Gesetzgeber hat durch den Erlass der Gesetzbücher V und XI pflegerische, medizinische und rehabilitative Einrichtungen dazu verpflichtet, ihre Leistungen "entsprechend dem allgemein anerkannten Stand medizinisch-pflegerischer Erkenntnisse" zu erbringen.
Infolge gravierender Umbrüche in der Krankenhausumwelt und damit einhergehender struktureller Veränderungen der Krankenhausorganisation werden leitende Pflegekräfte in Kliniken zunehmend mit dem Problem konfrontiert, dass von ihnen ständige Anpassungsleistungen gefordert werden.
Pflegerische Begutachtungen werden in zunehmendem Maße von Fachgutachtern mit pflegespezifischer Ausbildung und entsprechender Berufserfahrung vorgenommen.
Unter dem zunehmenden Kosten- und Wettbewerbsdruck im Gesundheitswesen können sich Unternehmen nicht mehr nur auf finanzielle, vergangenheitsorientierte Steuerungsgrößen verlassen - notwendig wird der Blick auf zukünftige Wettbewerbsfaktoren und die damit verbundene strategische Ausrichtung der Gesundheitsbetriebe.
Die Verdrängung des Todes und die Verlagerung des Sterbens in besondere Einrichtungen und Institutionen führen zu einem wachsenden Bedürfnis nach Orientierung über die Art und Weise, Sterbende auf ihrem letzten Lebensabschnitt zu begleiten.
Die Versorgung alter und hochaltriger Menschen mit einer demenziellen Erkrankung stellt eine zunehmende Anforderung an die Versorgungssysteme in unserer Gesellschaft dar.
Dieses Buch entstand anhand von Forschungsergebnissen aus der Pflegepraxis und erläutert durch verschiedene Fälle, welche biografischen Hintergründe dem Phänomen des herausfordernden Verhaltens bei Menschen mit demenziellen Veränderungen zugrunde liegen.
Zwischen Pflegenden und Personen mit Demenz laufen Interaktionsprozesse ab, die von den Kranken unbewusst wahrgenommen werden und die sich auf die Pflegesituation auswirken.
Die Ursachen und Auswirkungen einer Harn- und/oder Stuhlinkontinenz können vielfältig sein und haben häufig negative Effekte auf die Lebensqualität der Betroffenen und ihrer Angehörigen.
Über die Hälfte aller chirurgischen Patienten benötigt eine speziell unfallchirurgische medizinische Versorgung und entsprechend fachlich versierte Pflege.
In diesem Band werden allgemeine theoretische Grundlagen des umfassenden Gebiets der psychiatrischen Pflege beschrieben und in einzelnen Fallbeispielen erweitert, vertieft und angewendet.
Die Zunahme älterer Menschen in der Gesellschaft fordert neben einer adäquaten medizinischen Versorgung vor allem die pflegefachliche Unterstützung zur Bewältigung der meist chronischen Alterskrankheiten.
Immer mehr Menschen leiden unter dem Burnout-Syndrom, einem chronischen Erschöpfungszustand, der sich in Form eines längeren Prozesses entwickelt und in verschiedenen Phasen verläuft.
Menschen mit Pflegebedarf und/oder Demenz sowie ihre Angehörigen favorisieren zunehmend kleinräumliche, alltags- und familiennahe Versorgungsformen wie ambulant betreute Wohngemeinschaften.
Die dynamische Weiterentwicklung der Neurologie ist ungebrochen, und schon aus demographischen Gründen wird die Bedeutung dieses Kernfachs der Medizin weiter zunehmen.