Arthur Schopenhauer (1788 - 1860) ist eines der eindrucksvollsten Beispiele dafür, dass sich Philosophie nicht auf Universitätsphilosophie beschränken lässt.
Nietzsches "Der Wanderer und sein Schatten" wird erstmals als eigenständiges Werk hinsichtlich seiner Entstehungsgeschichte, Methodik und Motivik untersucht.
In dieser bildungsphilosophischen Arbeit wird vom Vernunft- und Naturbegriff ausgehend der Bildungsbegriff McDowells unter Berücksichtigung der Stoa neu beleuchtet.
Der zweite Teilband präsentiert Harichs Schriften zur Kultur, die nach seiner Verhaftung entstanden, darunter beispielsweise der vielkritisierte "Dingo-Aufsatz".
Unter Einbeziehung dreier bekannter Biografien sowie von Camus' Tagebüchern liefert der Philosoph und Literaturwissenschaftler Bernd Oei eine ebenso fachkundige wie zugängliche persönliche Bestandsaufnahme über das Leben und das philosophische und literarische Schaffen Albert Camus'.
Pia Lütkebomert bietet eine neue Sicht auf den weitgehend in Vergessenheit geratenen Philosophen, Politologen und Soziologen Herbert Marcuse (1898–1979).
This book demonstrates Eugene O'Neill's use of philosophy in the early period of his work and provides analyses of selected works from that era, concluding with The Hairy Ape, completed in 1921, as an illustration of the mastery he had achieved in dramatizing key concepts of philosophy.
Eugen Fink's deep engagement with the phenomenon of play saw him transcend his two towering mentors, Edmund Husserl and Martin Heidegger, to become a crucial figure in early 20th-century phenomenology.
1975 erschien Harichs "Kommunismus ohne Wachstum" - das erste Werk eines Marxisten, das sich mit den ökologischen Herausforderungen unserer Gegenwart beschäftigte.
Wirtschaftskrisen, politisch motivierte Kriege, Arbeitslosigkeit, Konsumrausch: Aufhänger für eine generelle Kritik am System, die nicht nur heute, sondern auch in der zweiten Hälfte des 20.
Ob die Gründerfigur einer Religion ("Mann Moses"), ein von Verlusten gezeichneter Aristokratensohn ("Wolfsmann") oder ein verzagter Glücksritter ("Black Hamlet") - alle drei schlagen tief im Herzen des psychoanalytischen Gedächtnisses und präsentieren sich doch auch als versierte Saboteure.
Korruption ist ein faszinierendes Thema, das sich für Kriminalgeschichten eignet und den Blick in den furchterregenden Abgrund von Gesellschaften richtet.
Simmels Essays zur Kulturphilosophie diskutieren im Zeitraum zwischen 1900 und 1918 auf aktuelle Weise einen doppelten Begriff von Kultur: eine objektive Kultur mit ihren Institutionen, Regeln und Praktiken und eine subjektive Kultur, die auf einem persönlichen Wertgefühl aufbaut.
Relevanz ist ein Kernkriterium für die Bewertung von Forschungsansätzen wie auch von Forschungsergebnissen: Meteorologische Vorhersagen sollen über das Erscheinen eines Wetterphänomens zuverlässig Auskunft geben, Daten, die auf der Basis biomedizinischer Modelle erbracht wurden, sollen ein Krankheitsbild erklären helfen.
Hegel hat sein naturphilosophisches Denken während der Jenaer Jahre zu einem die Logik und die Geistphilosophie ergänzenden Systemansatz fortentwickelt und im Rahmen der Heidelberger und Berliner Fassungen der Enzyklopädie als durchgebildetes System der Natur zum Abschluss gebracht.
Was mit den hier zum ersten Mal edierten Nachschriften von Hegels Nürnberger Unterrichtsvorträgen von 1812/13 vorgelegt wird, ist nichts geringeres als die 'Urform' der Enzyklopädie der philosophischen Wissenschaften im Grundrisse, die Hegel zuerst 1817 in Heidelberg und später 1827 und 1830 in Berlin publiziert hat.
Im Kontrast zu Hegels Rechtsphilosophie, zu der seit seinem Tod eine Fülle von Vorlesungsnachschriften publiziert worden sind, ist die 'Philosophie des (subjektiven) Geistes' bisher eher stiefmütterlich behandelt worden.
Erst 1984 wurde in einem Schweizer Privatarchiv die Nachschrift einer Vorlesung über Logik und Metaphysik aus dem Sommersemester 1817 aufgefunden, mitgeschrieben von dem Jurastudenten Franz Anton Good.
Dieser Band enthält zusammen mit einer systematischen Einführung die einzige bekannte Nachschrift der Vorlesung Hegels über Ästhetik oder Philosophie der Kunst aus dem Jahre 1823, in wesentlichen Grundzügen knapp und klar nachgeschrieben und mit gliedernden Randbemerkungen versehen von dem Studenten Heinrich Gustav Hotho, dem späteren Herausgeber der Hegelschen Ästhetik.
Die Heidelberger Vorlesung aus dem Wintersemester 1817/18 bildet die erste eigenständige Ausarbeitung der Hegelschen Bestimmung des Verhältnisses von Vernunft und Staat, in der sich bereits die Gesamtstruktur der Berliner Rechtsphilosophie abzeichnet.
Schopenhauers Dissertation, die er 1847 in einer wesentlich erweiterten Fassung herausbrachte, liegt hier nach der Kritischen Ausgabe der Sämtlichen Werke von Arthur Hübscher vor.