Auf dem Höhepunkt der strukturalistischen Welle in Frankreich veröffentlicht Jean Piaget im Jahre 1968 eine Einführung in das Themenfeld, die zu einem Bestseller wird.
»Wir tun niemals einen Schritt über uns hinaus«, so charakterisierte David Hume pointiert die »moderne Weltanschauung«, deren Schattenseiten Robert Spaemann entfaltet.
Die beiden epochemachenden Essays Aldous Huxleys berichten von Entdeckugsreisen zu den »Antipoden unseres Bewusstseins«, in Regionen des Seins, die nur im Zustand der Entrückung zu erreichen sind, In den »Pforten der Wahrnehmung« schildert Huxley seine Experimente mit Meskalin, die zu einer außerordentlichen visuellen Wahrnehmungsfähigkeit führten, zum Erlebins des »Wunders der reinen Existenz«.
Thomas Manns Der Zauberberg, Hermann Brochs Trilogie Die Schlafwandler und Robert Musils Der Mann ohne Eigenschaften werden aus einer erkenntnisphilosophischen Perspektive beleuchtet.
In Immanuel Kant als dem führenden Vertreter der philosophischen Aufklärung und dem Geisterseher Emanuel Swedenborg stehen sich zwei auf den ersten Blick ganz gegensätzliche Repräsentanten des 18.
Das Werk Philipp von Zesens (1619–1689) wurde in den zurückliegenden Jahrzehnten editorisch gut aufbereitet, von der Frühneuzeitforschung aber bislang in seiner thematischen Breite noch nicht hinlänglich erschlossen.
Im Zuge der Historisierung von Theorie ist die Rolle von Übersetzungen sowie die vermittelnde Rolle der Übersetzer*innen bisher nur am Rande berücksichtigt worden.
In diesem Lehrbuch wird die phänomenologische Methode nicht nur theoretisch, sondern auch in ihren aktuellen intra- und interdisziplinären Anwendungen vorgestellt und diskutiert.
Wittgensteins Denken belebt nach wie vor die zeitgenössischen Debatten in der Sprachphilosophie ebenso wie in der Sprachwissenschaft, der Philosophie der Logik und Mathematik oder der Philosophie des Geistes.
Die Frage nach dem Menschen ist heute – im Zeitalter der zunehmenden Verschmelzung von Mensch und Technik (Cyborgisierung), der Genom-Editierung und der fortgeschrittenen Naturalisierung des Menschenbildes – aktueller denn je.
Arthur Schopenhauer verband das transzendentalphilosophische Erbe Kants gezielt mit phänomenologischen, existenzphilosophischen und hermeneutischen Elementen.
Hegels Denken ist auch heute noch umstritten: Er gilt als Verteidiger ebenso wie als Kritiker der Religion, als Philosoph der Restauration, als Wegbereiter des Marxismus und als Denker der Freiheit.
Dieses Handbuch gibt einen umfassenden Überblick über das Gesamtwerk Husserls und seinen Einfluss auf die nachfolgende Philosophie und andere Wissenschaften.
Den Bildbegriff verwendet die unterschätzte US-amerikanische Philosophin Susanne Langer argumentativ in allen drei Phasen ihres Denkens, ohne den Begriff bildtheoretisch zu fundieren.
In diesem Buch führt Andreas Schönau neurowissenschaftliche Erkenntnisse und Modelle mit philosophischen Theorien und Konzeptionen der Handlungstheorie aus einer neuartigen Bottom-up-Perspektive zusammen.
Das Buch eröffnet einen völlig anderen Blick auf die Romantik: Anstelle von Nostalgie, unendlicher und unerfüllter Annäherung steht das Harmonische und Versöhnliche im Mittelpunkt.
Der Poststrukturalismus beherrschte die akademischen Debatten der 70er und 80er Jahre zu Literaturtheorie, Geschlechterforschung, Soziologie, Geschichte und Psychoanalyse.
Pia Becker entwirft eine Konzeption von Patientenautonomie, die sich im Gegensatz zu in der Medizinethik bisher dominierenden Konzeptionen an der grundsätzlichen Fähigkeit des Patienten zur Autonomie orientiert.
Daniel Plenge bietet Ansätze einer historisch orientierten und zugleich systematischen Integration der heterogenen Praxis der Geschichtswissenschaften und der Tradition der analytischen Philosophie der Geschichte auf der Basis der allgemeinen Hermeneutik und des philosophischen Systemismus.
Kaum ein anderer philosophischer Grundbegriff hat so vielfältige und auf den ersten Blick disparate philosophische Debatten hervorgebracht wie der Begriff der Existenz.