Weshalb konnte ein radikaler Kritiker der Moderne und bekennender Platoniker wie der jüdische Emigrant Leo Strauss (1899-1973) einer der einflussreichsten Theoretiker in der amerikanischen Politikwissenschaft werden?
Wie kaum eine andere soziologische Theorie der vergangenen Jahrzehnte bietet die Systemtheorie Niklas Luhmanns kulturwissenschaftliche Anschlussmöglichkeiten.
In seiner theoriegeschichtlichen Untersuchung rekonstruiert Karsten Fischer Entwicklungslinien zivilisationstheoretischer Kulturkritik von Nietzsche, Freud und Max Weber zu Adorno.
Feuerbachs "Theogonie" ist die Frucht sechsjähriger Studien, die er im Anschluss an die 1848/49 in Heidelberg gehaltenen "Vorlesungen über das Wesen der Religion" begonnen hatte.
Leibniz hat sein Projekt einer Scientia generalis, die das gesamte Wissen seiner Zeit in einer Enzyklopädie komprimieren sollte, vor seinen Zeitgenossen geheim gehalten.