Der vorliegende neunte Band der Gesammelten Schriften Leonard Nelsons, der seine Arbeiten über rechtsphilosophische Themen – abgesehen vom systematischen Hauptwerk »System der philosophischen Rechtslehre und Politik« (sechster Band der Gesammelten Schriften) – zusammenfaßt, läßt die Weite des Anwendungsbereichs erkennen, in dem Nelson das Rechtsprinzip der praktischen Vernunft geltend macht.
Der vorliegende Band der Gesammelten Schriften Leonard Nelsons faßt die neben den großen systematischen Werken zur praktischen Philosophie stehenden Einzelarbeiten zusammen, in denen Nelson ethische und pädagogische Fragen behandelt.
In diesen Vorlesungen behandelt Nelson den Abschnitt in der Geschichte der Philosophie, in dem, angeregt durch die Entwicklung der klassischen Physik, die Frage nach der Begründung philosophischer Lehren die Forscher mehr und mehr zu beschäftigen beginnt.
»Alle ernsthaften Bestrebungen, die Philosophie in den Rang einer exakten Wissenschaft zu erheben, haben immer auf eine Orientierung an der Mathematik entscheidenden Wert gelegt.
Der erste Band der Gesammelten Schriften umfaßt diejenigen Arbeiten Leonard Nelsons, in denen er Fragestellung und Methode des eigenen philosophischen Forschens entwickelt und damit zugleich die eigene Arbeit einordnet in die Schule der kritischen Philosophie, wie sie ihm in entscheidenden Entdeckungen seiner Lehrer begegnet ist.
Die analytische Philosophie hat sich stets an der Logik und Mathematik orientiert, also an Wissenschaften, die als Paradigmata des Formalen und Subjektfreien gelten.
Korruption ist ein faszinierendes Thema, das sich für Kriminalgeschichten eignet und den Blick in den furchterregenden Abgrund von Gesellschaften richtet.
Oliver Precht zeichnet in seiner Studie nach, wie Heidegger das ebenso klassische wie unmögliche Projekt einer totalen Selbstbestimmung zu seinen letzten Konsequenzen treibt.
Dieses Buch enthält zehn fiktive Gespräche, in denen maßgebliche Begriffe der Erkenntnistheorie, Ethik und Ästhetik wie Denken, Charakter oder Schönheit dialogisch entwickelt werden.
Dieser Band enthält Abhandlungen zu Kants theoretischer und praktischer Philosophie, zu seiner Religionsphilosophie und zu übergreifenden metaphysischen Problemen sowie Beiträge zum Schicksal der kritischen Metaphysik in der unmittelbaren Nachfolgephilosophie.
Mit den »Ideen zu einer reinen Phänomenologie und phänomenologischen Philosophie« von 1913, von ihm selbst nur als eine »Allgemeine Einführung in die reine Phänomenologie« angezeigt, zog Edmund Husserl die Konsequenz aus seinen Logischen Untersuchungen (PhB 601), die ihn 1900/01 berühmt gemacht hatten: Ausgehend von der dort entwickelten Phänomenologie der intentionalen Erlebnisse sieht er jetzt in der Aufdeckung der Leistungen des »reinen Bewußtseins«, dem die uns bekannte natürliche Welt nur als »Bewußtseinskorrelat« gegeben ist, den eigentlichen Gegenstand philosophischer Erkenntnis und in den von ihm eingeführten methodologischen Begriffen der »Reduk tion« und der »Epoché« den Weg, sich über die Beschaffenheit dieses »reinen Bewußtseins«, aus dem alle Erkenntnis entspringt, Klarheit zu verschaffen.
Das Problem, das in dieser Arbeit behandelt wird, ist kein geringeres als die Frage nach dem spekulativen Übergang der (spekulativ gedachten) Logik in die Natur, wie sie von Hegel in den letzten beiden Absätzen seiner "Wissenschaft der Logik" aufgeworfen wird.
Der Autor untersucht Hölderlins poetisch-konkretistische Metaphysik als eigenständige philosophische Position, die sich in ihrer Abkehr von der regelgeleiteten idealistischen Transzendentalphilosophie (Kant, Reinhold, Fichte, Schiller) und von der spinozistisch inspirierten Systemphilosophie, die letztlich rationalistischer Monismus ist (früher Schelling), gegen spätere ontologische Vereinnahmungen (Heidegger) sträubt.
Der Autor untersucht Hölderlins poetisch-konkretistische Metaphysik als eigenständige philosophische Position, die sich in ihrer Abkehr von der regelgeleiteten idealistischen Transzendentalphilosophie (Kant, Reinhold, Fichte, Schiller) und von der spinozistisch inspirierten Systemphilosophie, die letztlich rationalistischer Monismus ist (früher Schelling), gegen spätere ontologische Vereinnahmungen (Heidegger) sträubt.
Vor 200 Jahren, im Dezember 1818 (unter der Jahresangabe 1819), erschien bei Brockhaus das später weltberühmte Hauptwerk Arthur Schopenhauers, »Die Welt als Wille und Vorstellung«.
Die Untersuchungen in diesem Band hinterfragen den Wandel von statischen hin zu dynamischen, 'verzeitlichten' Ordnungsschemata naturkundlichen Wissens, der sich im historischen Prozess der Ausdifferenzierung naturwissenschaftlicher Disziplinen im 18.
Für Cassirer hat das Phänomen ohne Eigenschaften in der modernen Physik den Dingbegriff für die Physik obsolet gemacht, wie den Substanzbegriff für die Philosophie.
Cassirer hätte den Satz, daß Wissenschaftsgeschichte ohne Wissenschaftstheorie blind und Wissenschaftstheorie ohne Wissenschaftsgeschichte leer sei, ohne Einschränkung unterschrieben.
BOCHUMER HEGEL-VORLESUNGEN Sally Sedgwick: Innere versus äußere Zweckmäßigkeit in Hegels Philosophie der Geschichte ABHANDLUNGEN Laure Cahen-Maurel: An Art of False Mysteriousness?
Bochumer Hegel-Vorlesungen Frederick Neuhouser Die Dialektik der Freiheit in Hegels Rechtsphilosophie Abhandlungen Antón Barba-Kay: Locating Hegel's Struggle for Recognition Alexander T.
Bochumer Hegel-Vorlesungen Stephen Houlgate Glaube, Liebe, Verzeihung: Hegel und die Religion Abhandlungen Elena Ficara: Contrariety and Contradiction.
Bochumer Hegel-Vorlesung Charles Larmore: Die Freiheit verstehen, aufzubrechen, wohin man will Abhandlungen Brady Bowman: Labor, Publicity, and Bureaucracy: The Modernity of Hegel's Civic Humanism Christian Schmidt: Autonomie und Freiheit.
Texte Und Dokumente Ernst-Otto Onnasch: Ein neuer Brief Hegels an die Gebrüder Ramann in Erfurt Miszelle Peter Kriegel: Eine Schwester tritt aus dem Schatten.
Die »Aphorismen über die Naturphilosophie« (1806/07) wie auch die zugehörigen »Aphorismen zur Einleitung in die Naturphilosophie « (1805) sind in der Forschung bisher weitgehend unbeachtet geblieben, obwohl sie einen bedeutenden Übergangstext von der Natur zur Freiheitsphilosophie Schellings darstellen.
Die in diesem Band versammelten Beiträge sind Resultat der wechselseitigen Befruchtung der Editions- und Forschungstätigkeit des Autors, der sich als Editor und Herausgeber lange Zeit mit dem Nachlass Cassirers befasst hat.