Die »Aphorismen über die Naturphilosophie« (1806/07) wie auch die zugehörigen »Aphorismen zur Einleitung in die Naturphilosophie « (1805) sind in der Forschung bisher weitgehend unbeachtet geblieben, obwohl sie einen bedeutenden Übergangstext von der Natur zur Freiheitsphilosophie Schellings darstellen.
Die in diesem Band versammelten Beiträge sind Resultat der wechselseitigen Befruchtung der Editions- und Forschungstätigkeit des Autors, der sich als Editor und Herausgeber lange Zeit mit dem Nachlass Cassirers befasst hat.
TEXTE UND DOKUMENTE Herbert Albrecht (Berlin): Ein neu aufgefundener Brief Hegels an Christian Friedrich Winter (Mohr- und Wintersche Buchhandlung) in Heidelberg vom 3.
In seinem letzten größeren Werk Les deux sources de la morale et de la religion (1932) entwirft Bergson, ausgehend von seinem zentralen Begriff des élan vital, eine Ethik und Religionsphilosophie, die die beiden Kulturphänomene Moral und Religion auf deren interne Veränderungskräfte prüft.
Vom Linkshegelianismus bis zur Kritischen Theorie ist auf eine Unstimmigkeit im Verhältnis zu Religion und Theologie hingewiesen worden, die der spekulativen Philosophie Hegels aufgrund ihres idealistischen Totalitätsanspruchs eigen sei.
Die moderne Philosophie steht im Schatten des Skeptizismus: Alle Wissensansprüche scheinen fallibel, alle Theorien nur vorläufig, alle Gewissheiten nur temporär zu sein.
Das weltweit dramatische Artensterben, die Wirkungslosigkeit des Pariser Klimaabkommens und nicht zuletzt der Rollback in der US-amerikanischen Klimapolitik werfen in eindringlicher Weise die Frage auf, wie mit der anscheinend unaufhaltsamen ökologischen Katastrophe philosophisch angemessen umzugehen ist.
Die moderne Philosophie steht im Schatten des Skeptizismus: Alle Wissensansprüche scheinen fallibel, alle Theorien nur vorläufig, alle Gewissheiten nur temporär zu sein.
Das weltweit dramatische Artensterben, die Wirkungslosigkeit des Pariser Klimaabkommens und nicht zuletzt der Rollback in der US-amerikanischen Klimapolitik werfen in eindringlicher Weise die Frage auf, wie mit der anscheinend unaufhaltsamen ökologischen Katastrophe philosophisch angemessen umzugehen ist.
VORBEMERKUNG DES VERLAGES Seit Gründung der Hegel-Studien vor 40 Jahren im September 1960 lag die Herausgeberschaft in Händen von Friedhelm Nicolin und Otto Pöggeler, die insgesamt 35 Bände des Jahrbuchs sowie mehr als 40 Beihefte betreut haben.
Der genaue Charakter dieser Schrift, die Grenzen neu zieht (so zwischen Metaphysik und Moral auf der einen und Religion auf der anderen Seite), aber auch überschreitet (so im literarischen Genus), läßt sich indessen nur schwer bestimmen.
In seinen Vorlesungen über Dialektik entwickelt Schleiermacher (1768-1834) die Grundlegung eines eigenständigen Systementwurfs, der sich von Fichte und Schelling abgrenzte und zu dem Hegelschen in Konkurrenz trat.
Seit 1809 bis zu seinem Tode 1854 führte Schelling Tagebücher, die neben Biographischem Entwürfe und Reflexionen zu Philosophie, Wissenschaften und Zeitgeschichte enthalten, bislang aber praktisch unbekannt blieben.
Vorrangig als der »strengste Methodenfanatiker und Logizist« der Marburger Schule des Neukantianismus bekannt, trat Natorp (1854–1924) jedoch genau an diesem Punkt mit der selbständigen Form seines späten Philosophierens hervor: der Überschreitung der Methode in der Idee einer allgemeinen Logik.
In der Vorlesung Grundprobleme der Phänomenologie (1910/1911) gelingt Husserl der methodische Durchbruch zur Einbeziehung der Intersubjektivität in das thematische Feld der reinen Phänomenologie.
Das von Husserl als "wissenschaftstheoretischer Teil" bezeichnete dritte Buch seiner Ideen zu einer reinen Phänomenologie und phänomenologischen Philosophie (1913) wurde, entgegen der ursprünglichen Absicht, von ihm selbst nie zur Veröffentlichung gebracht.
In seiner systematischen Grundlegung Grundfragen der Erkenntnistheorie (1931) arbeitet Hönigswald in Auseinandersetzung mit den Hauptströmungen der damaligen Diskussion die korrelative Dialektik von Erkenntnis und Monas für den Prozeß des Begreifens der Wirklichkeit heraus, in welche die begreifende Monas selbst mit eingebunden ist.
Mit Hothos Vorlesungsnachschrift aus dem Sommersemester 1823 liegt ein Zeugnis zu Hegels Konzeption der Philosophie der Kunst vor, das für die philosophische Auseinandersetzung um die Bedeutung der Hegelschen Ästhetik noch heute interessant ist.
Dieses von Hegel als Leitfaden für die Hörer seiner Vorlesungen konzipierte Werk bietet einen programmatischen Aufriß seines gesamten philosophischen Systems.
Hegels Konzeption der Philosophiegeschichtsschreibung als eigenständige Form philosophischer Erkenntnis hat entscheidend dazu beigetragen, die Philosophiegeschichte als Disziplin innerhalb der philosophischen Wissenschaften zu etablieren.
Das Vorlesungsmanuskript zur Naturphilosophie und Philosophie des Geistes aus den Jahren 1805/06 stellt den spätesten der drei erhaltenen Systementwürfe aus der Jenaer Zeit Hegels dar.
Die in der Jenaer Zeit entstandenen Entwürfe des ganzen Systems der Hegelschen Philosophie sind nur fragmentarisch erhalten, gewähren aber wichtige Einblicke in die genetische Entwicklung der - mehrfach modifizierten - Architektonik der Grundlegung des dann ausgeführten Werks.
Hegels Korrespondenz vermittelt eine Fülle von Einblicken und Aufschlüssen in philosophischer, gesellschaftlicher, kulturgeschichtlicher, politischer und personeller Hinsicht.
Hegels Korrespondenz vermittelt eine Fülle von Einblicken und Aufschlüssen in philosophischer, gesellschaftlicher, kulturgeschichtlicher, politischer und personeller Hinsicht.