»Umwelt« ist zu einem inflationär gebrauchten Schlagwort geworden, das auch die wissenschaftliche Debatte anführt, da es Aufklärung und Lösung verspricht.
Während Nietzsches und Foucaults Denken zum festen Bestandteil philosophischer, soziologischer und kulturwissenschaftlicher Auseinandersetzungen zählt, werden die beiden Autoren in der Medizinethik und Medizintheorie nur zögerlich rezipiert.
Vom Gorleben-Widerstand der »Freien Republik Wendland« bis zum ersten Parteiprogramm der Grünen: Die Vision vom guten Leben auf dem Lande machte in den 1980ern wieder Furore.
The binary construction of young and old , which is based on a biogerontological model of aging as decline, can be redefined as the ambiguity of aging from a cultural studies perspective.
Die Politikberatung in Deutschland befindet sich in einem Prozess der Professionalisierung, in dem seit einiger Zeit die berechtigte Forderung nach Qualitätssicherung erhoben wird.
Während Behinderung mittlerweile nicht nur in den interdisziplinären Disability Studies selbstverständlich als soziokulturelle Kategorie gefasst wird, finden Anschlüsse an die Visual Culture bislang nur vereinzelt statt.
Der biomedizinische Fortschritt wirft Fragen auf, die einer vertieften sozialwissenschaftlichen Reflexion bedürfen: Wie verschieben sich Menschenbilder und Krankheitskonzepte?
Yoga, Astrologie, Feng Shui, Reiki oder Schamanismus: Ganzheitliche Körper-, Selbsterfahrungs- und Heilpraktiken erfreuen sich in den letzten Jahren zunehmender Beliebtheit.
Der auf Peter Sloterdijk zurückgehende Begriff der »Anthropotechnik« thematisiert Verbesserungsstrategien, die dazu beitragen sollen, das Leben und die menschliche Leistungsfähigkeit zu steigern.
Dieses Buch zeigt, wie Dokumente handeln, wie Informationen literarisch zu Tatbeständen gemacht werden - kurzum: wie ein Gegenstand herausgebildet wird und sich, einer Romanfigur nicht unähnlich, fortan bewähren muss.
Morris Vollmann interpretiert Freuds Kritik an der Moralphilosophie Kants als produktives Missverständnis und unternimmt eine systematisch-vermittelnde Rekonstruktion beider Ansätze.
Die Einführung der »Antipsychotika« in den 1950er Jahren gilt als Meilenstein der Psychiatriegeschichte - und markiert zugleich den Beginn der Auseinandersetzungen um ihre Wirkungsweisen.
Die Philosophische Praxis ist eine in den letzten Jahren in vielen Formen entwickelte Weise, das Potenzial des Philosophierens für den lebendigen Alltag nutzbar zu machen.
Drei Fragen stehen im Zentrum dieser Studie: Erstens wird nach dem moralischen Status von Kindern gefragt, zweitens nach dem angemessenen Verständnis der Begriffe »Kind« und »Kindheit« sowie drittens nach der Legitimität pädagogischer Eingriffe.
Sterben wird in der engagiert geführten Bio-Ethik-Diskussion begrifflich nicht unterschieden vom Tod; ausschlaggebend hierfür ist die Subsumtion des Sterbens unter den Begriff der Krankheit seit dem 19.