Marina Martinez Mateo diskutiert klassische Theorien politischer Repräsentation von Hobbes bis Mill anhand folgender These: Repräsentation stellt eine fundamentale, aber paradoxe Figur der Begründung staatlicher Souveränität dar.
Der Begriff des Gemeinwohls gehört seit jeher zum Grundinventar des politischen Denkens und ist dabei so umstritten wie kaum ein anderer Begriff, dessen wir uns bei der Bewertung sozialer Verhältnisse und kollektiv verbindlicher Entscheidungen bedienen.
Völkerrecht und Menschenrechte, Solidarität, Nationalismus, Religion, Konsumerismus und Neoliberalismus – wie lässt sich die Wirksamkeit solch kultureller Faktoren in der internationalen Politik angemessen analysieren?
Martin Michael Lang leistet einen theoretischen Beitrag zum Verständnis der bürgerlichen Demokratie Brasiliens und der Ableitung struktureller Forderungen zur Stabilität des politischen Systems.
Branko Woischwill entwickelt ein von wechselseitigen Austauschprozessen geprägtes praxisrelevantes Konzept, das eine neue Theorie der Vertrauenskommunikation im Taxifahreralltag darstellt.
Die Friedensdenkschrift der Evangelischen Kirche in Deutschland nimmt mit dem Konzept des gerechten Friedens eine bewusste Fokussierung auf friedliche Konfliktbearbeitungsstrategien vor.
Jacques Rancière gilt als einer der einflussreichsten französischen Philosophen der Gegenwart, in dessen gesamtem Werk immer wieder das Motiv der radikalen Kritik an der Sozialwissenschaft in Szene gesetzt wird.
Wolfgang Lingl widerlegt in diesem Buch die These von der unkontrollierten Zunahme der Familienzuzüge und der dauerhaften Immigration nach dem Anwerbestopp im Jahre 1973.
Corinna von Reutern-Kulenkamp geht ausgehend von der Globalisierung und dem steigenden Wettbewerbsdruck der Frage nach, ob und wie transnationale Unternehmen menschenrechtskonform und zugleich unternehmerisch handeln können und sollen.
Michael Rose geht der Frage nach, wie die Interessen zukünftiger Generationen trotz der Gegenwartsfixiertheit der Demokratie in den heutigen politischen Entscheidungsprozess eingebracht werden können.
Der Band thematisiert die gesellschaftliche Rolle der Religion, die heute grundsätzlich unter widersprüchlichen Vorzeichen steht: Einerseits hält sich nach wie vor die Vorstellung vom Siegeszug der Säkularisierung, der zufolge die Bedeutung von Religion für die Gesellschaft insgesamt abnimmt.
Im Fokus der interdisziplinären Studie von Ertuğrul Şahin steht insgesamt die Frage, ob ein normativer Euro-Islam-Ansatz, der zugleich eine praktikable und zukunftsträchtige Lösung anbieten möchte, in einer theoretisch und empirisch gesättigten Finalitat konzipiert werden kann.
Lukas Köhler untersucht anhand zweier Argumente, dem des Eigeninteresses und dem der menschlichen Würde, wie die grundlegende Legitimation demokratischer Staaten definiert werden kann.
Maria Robaszkiewicz fragt in ihrem Buch worin politische Kompetenz besteht, welche Fähigkeiten der Beteiligung am politischen Geschehen zugrunde liegen und wie eine politische Sphäre geschaffen werden kann, die trotz der Pluralität von Meinungen, einen Raum für politische Gemeinschaft bietet.
Dieses essential stellt einen systematischen und philosophischen Lektürevorschlag zur Diskussion: Systematisch werden Foucaults Schriften von seiner methodologischen Perspektive her als nihilistische, nominalistische und historizistische Analyse von Praktiken und den in ihnen produzierten Wirklichkeiten entlang der drei Achsen des Wissens, der Macht und der Selbstverhältnisse gedeutet.
Dieses Handbuch bietet einen verlässlichen, systematischen und umfassenden Zugang einerseits zu Leben und Werk Karl Poppers, andererseits zur breiten Wirkung des Philosophen in Wissenschaft, Politik und Gesellschaft.
Rodrigo Duarte ist es mit diesem Band gelungen eine aufmerksame Rezeption von Adorno in Brasilien und zugleich einen lebendigen Diskurs über kritische Theorie und die Perspektiven ihrer Weiterbildung hervorzubringen.
Die Autor_innen dieses Bandes analysieren zum einen spezifische rassistische Phänomene und Widerstandsformen gegen diese in unterschiedlichen Nationalstaaten.
Dieses Handbuch bietet eine umfassende, systematische Übersicht zu zentralen Aspekten der Friedensethik, einen interdisziplinären Zugang zum Stand der Forschung sowie zu aktuellen politischen und gesellschaftlichen Debatten.
Der Band versammelt zentrale spätere Beiträge von Lothar Peter zur soziologischen Theorie, zum Marxismus, zur Kritischen Theorie und über Intellektuelle.