Mit seinem epochalen Werk »Idee und Grundriß einer nicht-Aristotelischen Logik« (1959) legte Gotthard Günther (1900–1984) den Grundstein für eine radikal neue Form der philosophischen Betrachtung der ontologischen Einheit des Universums, deren Richtigkeit heute (auch unabhängig von Günther und in der Regel auf ungleich niedrigerem Niveau) von den Wissenschaften bestätigt wird (so z.
Die Arbeiten Günthers haben mit der Frage, wie sowohl der Dialektik eine operationsfähige Gestalt gegeben als auch die exakten Wissenschaften zu einer dialektischen Theorie ausgebaut werden können, zugleich die Möglichkeit eröffnet, die bedeutenden philosophisch-wissenschaftstheoretischen Kontroversen des 20.
Geleitet von der übergreifenden Perspektive einer systematischen Rehabilitation und operativen Aufbereitung der "klassischen" aristotelischen Logik zeigt der Verfasser, wie die reicheren Formen der modernen, beim komplexeren Aussagenkalkül ansetzenden Logistik operativ aus der einfacheren, daher allgemeineren aristotelischen Logik hergeleitet werden können.
Es ist wohl wahr, daß Spinoza den Menschen als Teil der Natur bestimmt, aber es ist nicht wahr, daß er ihn deshalb als unselbständigen Teil einer Natur im Ganzen begreift.
Günthers Untersuchungen zu Hegels Kritik der 'formalen' Logik und ihrer metaphysischen Voraussetzungen demonstrieren die Begrenzung der klassischen, zweiwertigen Logik auf das Thema 'Objektivität' ('Sein des Seienden').
Kant hielt seit 1765 regelmäßig Vorlesungen über Logik, denen er ein Exemplar des »Meierschen Lehrbuchs« von 1752 als Leitfaden zugrunde legte, in welches er fortschreitend Anmerkungen und Erläuterungen eintrug, denen er in seinem Vortrag folgte.
Kant hielt seit 1765 regelmäßig Vorlesungen über Logik, denen er ein Exemplar des "Meierschen Lehrbuchs" von 1752 als Leitfaden zugrunde legte, in welches er fortschreitend Anmerkungen und Erläuterungen eintrug, denen er in seinem Vortrag folgte.
Erste vollständige deutsche Übersetzung von Scotus' Auseinandersetzung mit dem Individuationsproblem, mit der er der Debatte, die sich von der Spätantike über Boethius, Ockham und Leibniz bis zur analytischen Philosophie zieht, eine entscheidende neue Richtung wies.
Diese Anthologie versammelt die zentralen Texte der Berliner Gruppe um den Philosophen und Wissenschaftstheoretiker Hans Reichenbach, die in den 1920er Jahren parallel zum Wiener Kreis die Grundsätze einer »wissenschaftlichen Philosophie« entwickelte und die Grundlagen der modernen Wissenschaftstheorie legte.
Der Begriff des habitus zielt auf die Integration der Affektivität in der Ethik: Um richtig zu handeln, bedarf es nicht nur der richtigen Einsicht, sondern auch der richtigen affektiven Disposition.
Max Schelers Opus magnum aus dem Jahr 1913/16 kann als der gründlichste und umfassendste Entwurf einer am Personenbegriff orientierten und auf die Objektivität von Werten setzenden Ethik angesehen werden.
Martin Mulsow, Friedrich Vollhardt: EinleitungABHANDLUNGENChristoph Bultmann: Natürliches Licht und natürliche Religion in der Religionsphilosophie der AufklärungOliver Bach: Natur als juridisches Argument an der Schwelle zur Aufklärung.
Das Erstlingswerk von David Hume (1711–1776), das hier in der bearbeiteten Übersetzung von Theodor Lipps neu ediert wird, trägt den Titel A Treatise of Human Nature: Being an Attempt to Introduce the Experimental Method of Reasoning into Moral Subjects; die Bücher I und II der Schrift (Über den Verstand, Über die Affekte) wurden 1739 anonym publiziert, Buch III (Über Moral) folgte 1740, ebenfalls anonym.
Neuausgabe des grundlegenden Werkes des englischen Empirismus nach der Übersetzung von Theodor Lipps Das Erstlingswerk von David Hume (1711-1776), das hier in der bearbeiteten Übersetzung von Theodor Lipps neu ediert wird, trägt den Titel A Treatise of Human Nature: Being an Attempt to Introduce the Experimental Method of Reasoning into Moral Subjects; die Bücher I und II der Schrift (Über den Verstand, Über die Affekte) wurden 1739 anonym publiziert, Buch III (Über Moral) folgte 1740, ebenfalls anonym.
Die Münchner Akademierede von 1807, stilistisch "das Vollendetste aus Schellings Feder" (Karl Rosenkranz), ist eine besonders geeignete Einführung in die Grundgedanken seiner Kunstphilosophie.
Im philosophisch-theologischen Werk Schleiermachers nehmen die Arbeiten zu ethischen Fragen einen bedeutsamen Platz ein - gleichwohl ist zu seinen Lebzeiten nie ein systematischer Gesamtentwurf zur Ethik im Druck erschienen.
In der »Fünften metaphysischen Disputation« behandelt Suárez (1548–1617) die Definition der Individualität, das metaphysische Individuationsprinzip (Individualdifferenz) und das physische Individuationsprinzip der Substanzen und Akzidentien.
In der »Fünften metaphysischen Disputation« behandelt Suárez (1548–1617) die Definition der Individualität, das metaphysische Individuationsprinzip (Individualdifferenz) und das physische Individuationsprinzip der Substanzen und Akzidentien.
William of Sherwoods Einführung in die Logik zählt zu den herausragenden und wirkungsgeschichtlich fruchtbarsten Beiträgen des Mittelalters zur philosophischen Bewältigung dieses Themas.
Hans Reichenbach ist heute in Nordamerika, wo er die Entwicklung der analytischen Philosophie maßgeblich beeinflußte und zahlreiche bedeutende Schüler hatte (u.
Die dreibändige »Philosophie der symbolischen Formen« ist das herausragende Werk, in dem Cassirer die Transformation der traditionellen Transzendentalphilosophie zur Kulturphilosophie vollzog.
Die dreibändige »Philosophie der symbolischen Formen« ist das herausragende Werk, in dem Cassirer die Transformation der traditionellen Transzendentalphilosophie zur Kulturphilosophie vollzog.
Die dreibändige »Philosophie der symbolischen Formen« ist das herausragende Werk, in dem Cassirer die Transformation der traditionellen Transzendentalphilosophie zur Kulturphilosophie vollzog.
Michael Quante befasst sich in diesem Buch mit allen Aspekten der modernen Biotechnologien von der Stammzellforschung bis zur Sterbehilfe und fragt nach den Folgen, die sich aus ihnen für den Erhalt der demokratischen Werte ergeben (Autonomie, Freiheit, Gleichheit, etc.
Kants »Kritik der praktischen Vernunft« hat bis auf den heutigen Tag den Rang eines herausragenden Grundwerks zur Begründung einer rational begründeten und damit allgemein verbindlichen Ethik.
Im ersten Band der »Beiträge zur Berichtigung bisheriger Mißverständnisse der Philosophen« (Jena, 1790) legt Reinhold seine Elementarphilosophie vor und vertieft damit die schon im Versuch einer neuen Theorie des menschlichen Vorstellungsvermögens (Prag und Jena, 1789) ausgearbeitete Lehre.
Der Kant und Cohen verpflichtete Philosoph der symbolischen Formen widmet sich Ende der 20er Jahre scheinbar affirmativ der zeitgenössischen Philosophie des Lebens.