In seiner 1861 zunächst in Frazer's Magazine publizierten und zu seinen Lebzeiten in weiteren vier Auflagen vorgelegten Schrift »Utilitarianism« verteidigt John Stuart Mill das Nützlichkeitsprinzip als das grundlegende Kriterium für die Beurteilung der Moralität aller Handlungen, sei es der freien Handlungen der Individuen, sei es der Einschränkungen dieser Freiheit durch von Gesellschaft und Staat vorgegebene Regeln.
Der Band versammelt den ersten Programmaufsatz zu einer »Völkerpsychologie« (1851) und die drei grundlegenden Texte (1862, 1862, 1865) von Moritz Lazarus, die in ausführlich kommentierter Form erstmals wieder abgedruckt werden.
Vertritt Kant eine puristische Ansicht über das Verhältnis von moralischen Verpfl ichtungen und moralischer Motivation, wonach jemand nicht anders handeln kann (oder darf) als so, wie es das Gebot des kategorischen Imperativs von ihm fordert?
Mit der »Kritik der Urteilskraft« (1790) bringt Kant seine kritischen Untersuchungen zu den Möglichkeiten und Grenzen der reinen Erkenntnisvermögen a priori zum Abschluss.
Der erste Band des neuen Jahrbuchs nimmt Stellung zu dem aktuellen Diskurs über das Problem der Willensfreiheit, die neuerdings durch die Befunde der Neurowissenschaft in Frage gestellt wurde.
Die Gefühlsmoral ist ein Auszug aus der »Phänomenologie des sittlichen Bewußtseins«, dem Hauptwerk zur Ethik des preußischen Philosophen Eduard von Hartmann (1842–1906).
Der Band versammelt Vorlesungen und Vorträge sowie eine Ausarbeitung Cassirers zum Gegenstand, zum Begriff und zur Methodik der Kulturphilosophie und der Kulturwissenschaften, die zwischen 1929 und 1941 entstanden sind.
Ein freies Wesen - was wir verlangen zu sein - muss jedoch in jedem Gebrauch seiner Freiheit wirklich anders können, als es sich aus freien Stücken tatsächlich verhält.
Pierre Aubenque, der Nestor der Aristotelesforschung in Frankreich und Europa, verbindet wie kein zweiter das Interesse an der richtigen Nachzeichnung des Denkens der griechischen Philosophie der Antike mit dem intellektuellen Projekt der philosophischen Aufhellung und Beantwortung der Frage nach der Funktion und Bedeutung der von den Griechen begründeten Ethik in unserer Zeit.
Diese Ausgabe enthält mit den "Regulae ad directionem ingenii" und den sachlich korrespondierenden "Cogitationes privatae" zwei frühe Texte Descartes' aus der Zeit von 1619 bis 1628; erstere in einer völlig neuen, letztere erstmalig in einer deutschen Übersetzung.
Dieses Werk ist der Gattung nach eine Summa totius logicae, ein Handbuch der gesamten Logik, das in erster Fassung Anfang der 1350er Jahre in Paris entstand und in zweiter Fassung 1360 ebenda.
Ernst Cassirer hat sich während der Zeit des schwedischen und amerikanischen Exils verstärkt dem Thema »philosophische Anthropologie« zugewandt, dessen Behandlung er bereits in der Vorrede zum dritten Band der »Philosophie der symbolischen Formen« (Juli 1929) angekündigt hatte.
Karl Leonhard Reinholds »Versuch einer neuen Theorie des menschlichen Vorstellungsvermögens« (1789) ist aufgegliedert in eine lange Vorrede und drei Bücher.
Seit dem Beginn der Publikation der "Nachgelassenen Manuskripte und Texte" Cassirers (ECN) sowie der "Gesammelten Werke" in der "Hamburger Ausgabe" (ECW) ist über die Jahre ein zunächst stetiges, dann exponentielles Ansteigen der Forschungsliteratur zu Cassirer zu verzeichnen.
Ethik als die Suche nach der Begründung des Guten und des Gerechten ist Teil jeder Kultur; umgekehrt weisen auch Ethiken je unterschiedliche Kulturen ihrer Praxis auf.
Ethik als die Suche nach der Begründung des Guten und des Gerechten ist Teil jeder Kultur; umgekehrt weisen auch Ethiken je unterschiedliche Kulturen ihrer Praxis auf.
Avec la victoire de la dictature du profit sur la dictature du prolétariat, la notion de « fin des utopies » est apparue - comme si une dictature, aussi bien intentionnée soit-elle au départ, avait un iota de commun avec l'utopie, sans pour autant représenter son contraire.