Otto Haendler (1890–1981) hat mit Beginn der 1940er Jahre einen wachsenden Ein-fluss auf die Praktische Theologie gewonnen, der bis in die Gegenwart nachwirkt.
Das von einem Naturwissenschaftler und einem evangelischen Theologen geschriebene Buch präsentiert exemplarische Verhältnisbestimmungen von Glaube und Wissenschaft aus der Sicht bedeutender Theologen.
Nach ihrem Selbstverständnis bietet die Johannesoffenbarung 'Worte der Weissagung' (1,3) und sieht sich entsprechend fest in der Sprache und den Traditionen der Schriften Israels verankert.
Mit seinem Forschungsprojekt 'Religiosität und kirchliche Bindung in der älteren Generation' hat das Sozialwissenschaftliche Institut der Evangelischen Kirche in Deutschland empirisches Neuland betreten.
Seit den Zeiten, in denen die biblischen Texte erschienen, bis in unsere Tage gab und gibt es immer wieder Phasen des Umbruchs in Theologie und Kirche.
Anhand der Rekonstruktion des homiletischen Ansatzes von Gerhard Aho in seinem Kontext entsteht ein Bild der nordamerikanischen Predigtlehre mit ihrer eigenständigen Ausprägung im 20.
'Wir glauben das Neue', so sangen im Mai 1939 die Teilnehmer bei der feierlichen Zeremonie zur Eröffnung des 'Institutes zur Erforschung und Beseitigung des jüdischen Einflusses auf das kirchliche Leben' in Eisenach.
Kirche und Regionalentwicklung – in diesen Stichworten bündeln sich gravierende Herausforderungen für die Evangelische Kirche: Region als Gestaltungsraum, Kooperation als Lernfeld und Mission als Wesen und Auftrag von Kirche.
Historisch-religionspädagogische Forschung, die sich mit der Dokumentation von Unterrichtsmaterial und der Unterrichtspraxis beschäftigt, bereichert zum einen die historische und gegenwärtige Bildungsforschung, indem einzelne Forschungsdesiderate verringert werden.
Seit Beginn dieses Jahrhunderts hat die Rede von der 'Kommunikation des Evangeliums' viel Beachtung gefunden in den Subdisziplinen der Praktischen Theologie, aber auch in deren Grundlegung, zuletzt in Christian Grethleins Entwurf aus dem Jahr 2012.
Die Demütigung, Ausbeutung und Unterdrückung neuer Studenten durch ältere war eine Form der akademischen Initiation und zugleich Ausdruck studentischen Autonomiestrebens im 17.
Die 15 wie Perlen an einer Schnur aneinandergereihten Essays zur homiletischen Theoriebildung beschreiten den Weg von der pastoralpsychologisch zur kulturwissenschaftlich konnotierten Predigtlehre.
Mit seinem Urteil vom Mai 2012 hat das Landgericht Köln eine öffentliche Diskussion über die rituelle Beschneidung von Jungen ausgelöst, die immer noch unabgeschlossen und zugleich schwer zu überblicken ist.
Ausgehend von der alttestamentlichen Erfahrung des mitgehenden Gottes (Ex 13,21) über die Weggenossenschaft Jesu mit seinen Jüngern (Lk 24,13–35), die Tradition der ägyptischen Wüstenväter bis zu dem starken Impuls des Ignatius von Loyola hat es zu jeder Zeit 'Mütter und Väter im Glauben' gegeben, die das Leben des Christenmenschen mit ihrer Wegweisung und behutsamen Liebe begleitet haben.
Praktische Theologie als Gestaltlehre des Glaubens lebt nach Klaus Raschzok in entscheidender Weise vom modellhaften Denken: Phänomene beobachten, beschreiben und die Erkenntnisse zu Modellen verdichten, ermöglicht, mit neuen Eindrücken und Herausforderungen umzugehen.
Der Name Otto Haendler (1890–1981) steht in der Praktischen Theologie als Synonym für die (Wieder-)Entdeckung der Bedeutung der Persönlichkeit des Predigers für den Predigtprozess.
Ein Menetekel an der Wand, Jona im Bauch des Fisches, der Kampf Davids gegen Goliath – viele Erzählungen des Alten Testaments gehören zum Grundbestand des kulturellen Wissens unserer Gesellschaft.