In der langen Tradition der Kirche und durch die Jahrhunderte hindurch findet man sie immer wieder: Menschen, bei denen Bestehendes ein Gefühl des Fremdseins hervorruft.
Nach dem Gesetzbuch der katholischen Kirche ist die Ehe nicht nur auf Nachkommenschaft hingeordnet, sondern auch auf das bonum coniugum, das Wohl der Gatten: Damit ist die erneuerte Ehelehre des II.
Ausgehend vom Theologumenon der Gottebenbildlichkeit des Menschen wird diskutiert, wie deren ursprünglich intendierte funktionale Aussage im Horizont pluralistischer Kultur wiederhergestellt und gegenüber einer material-ontologischen Auslegung fruchtbar gemacht werden kann.
Im Jahr 1988 eröffnete Konrad Baumgartner zusammen mit Werner Rück in Verbindung mit Ludwig Mödl, Josef Müller und Ehrenfried Schulz die Reihe "Studien zur Theologie und Praxis der Seelsorge".
Nach der Eroberung Englands avancierte Canterbury unter den Erzbischöfen Lanfranc und Anselm für einige Jahrzehnte zu einem der kulturellen Brennpunkte Europas.
Wenn die Pastoraltheologie die eigene Wissenschaftsgeschichte zum Thema gemacht hat, dann ging es dabei spätestens seit dem Zweiten Vatikanischen Konzil vor allen Dingen um Abgrenzung: Ein Fach, das sich per definitionem damit beschäftigt, worin kirchliche (bzw.
Auch wenn Kirche nicht wie eine Firma oder ein Verein im Ganzen neu gegründet werden kann, so ist doch unverkennbar, dass die Kompetenz zu pastoralen Neugründungen und Innovationsvorhaben zum notwendigen Rüstzeug einer zukunftsfähigen Kirche gehört.
Es gehört zu den selbstverständlichsten Erwartungen an Kirche und Christentum, dass bei ihnen eine gute und würdige Kultur des Sterbens und Bestattens gepflegt wird.
Mit seinem Vorschlag, dem Alten Testament den normativen Rang im Kanon der heiligen Schriften zu nehmen, hat der Berliner Theologe Notger Slenczka eine kontroverse Debatte entfacht.
"Das Lied der Lieder" – die superlativische Übersetzung des alttestamentlichen Buches Hohelied betont dessen herausragende Stellung innerhalb der biblischen Schriften.
Mit der Seelsorge ist es wie mit einem Pizzateig: Man braucht nur wenige, einfache Zutaten – Mehl, Hefe und Wasser hier, Zeit und Nähe dort – und doch ist die Zubereitung eine höchst individuelle Kunst.
"Freiheit" ist nicht nur ein zentraler Begriff neuzeitlicher Philosophie und Theologie, sondern auch ein Thema, das untergründig die altkirchliche Christologie bewegt und in ihr – gegen die Gefahr einer ungeschichtlichen "Hellenisierung" des christlichen Glaubens – die Konkretheit des biblischen Gottesbildes wachgehalten hat.
Im Winter 2020 brachte die ARD-Verfilmung des Theaterstücks von Ferdinand von Schirach "Gott" das Thema der Möglichkeiten und Grenzen ärztlich assistierten Suizides einer breiten Öffentlichkeit intensiver ins Bewusstsein.
Das ELThG² ist ein vierbändiges, breit angelegtes Lexikon, das alle Felder der Theologie aus protestantischer Perspektive in ökumenischem Horizont darstellt.